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Reformationszeit in Wiesbaden

Im Stadtarchiv wird am Donnerstag, 26. Oktober 2017, ab 19 Uhr die Ausstellung "Die Reformationszeit in Wiesbaden und ausgewählten Vororten" eröffnet. Anschließend ist sie dort bis zum 31. Dezember zu sehen.

Das Stadtarchiv und das Evangelische Dekanat Wiesbaden laden interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Stadt am Donnerstag, 26. Oktober 2017, ab 19 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung "Die Reformationszeit in Wiesbaden und ausgewählten Vororten" ein. Die Ausstellung ist nach der Vernissage im Stadtarchiv bis zum 31. Dezember 2017 zu sehen.

In der nassauischen Provinz vollzog sich die Reformation weniger spektakulär als andernorts. Doch auch und gerade an den kleinen Taten und Zeugnissen des Umbruchs kann man ablesen, wie gründlich sich in dieser Epoche Denken und Handeln veränderten.

Die Ausstellung gibt Antwort auf vielerlei Fragen: Welche Lebens- und Herrschaftsverhältnisse bestimmten im 16. Jahrhundert den Alltag der Menschen? Worunter litten sie? Wie arbeiteten, lebten und feierten sie bei uns und anderswo? In welchen Formen äußerte sich die tiefe Frömmigkeit dieser Zeit? Woran entzündeten sich die unterschiedlichen Reformationsbestrebungen? Wie kamen sie in Wiesbaden und seinen heutigen Vororten an? Welche Folgen hatte die Beteiligung an den Bauernaufständen für Wiesbaden? Wer wurde von wem zum Pfarrer berufen? Was zeichnete die Prediger der Neuen Lehre aus?

Das regionale und lokale Geschehen wird nicht nur erklärt, sondern auch anschaulich geschildert. So erfährt man beispielsweise mit welchen Gerätschaften die Küche eines Metzgers ausgestattet war und welche Wallfahrten dem Ehemann einer Bürgerfrau "befohlen" wurden...

Reformationszeit in Wiesbaden und ausgewählten Vororten

Die religiöse Umwälzung hielt in Wiesbaden relativ spät Einzug. Einer der ersten und profiliertesten evangelischen Geistlichen war Nicolas Gompe, auf dessen Tätigkeit im Titel Bezug genommen wird. Das Stadtarchiv nimmt das Ereignis zum Anlass, die frühneuzeitlichen Quellen vorzustellen, die den großen Stadtbrand von 1547 überstanden haben. Auch soll der ungleichzeitigen Entwicklung in Wiesbaden und dem Umland, also in den Gemeinden nachgespürt werden, die damals noch selbständig waren und heute Wiesbadener Vororte sind.

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