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NKVextra und Gruppenausstellung

Die Gruppenausstellung "The Desire Called Utopia and Other Science Fictions" und das NKVextra mit zwei Videos von Gülsün Karamustafa sind vom 4. November bis zum 17. Dezember in der Wilhelmstraße 15 zu sehen.

NKVextra: Gülsün Karamustafa

Der Nassauische Kunstverein Wiesbaden, Wilhelmstraße 15, zeigt im Rahmen des exground filmfestes 30 mit dem Länderschwerpunkt Türkei vom 4. November bis 17. Dezember 2017 zwei Videos der türkischen Künstlerin Gülsün Karamustafa über Frauen, über ihr Leben, ihre Identität und ihre Rolle in der türkischen Gesellschaft, über ihre Gefühle und ihren Mut.

Die fiktionalen Videos "The City and the Secret Panther Fashion" aus dem Jahr 2007 und "Insomniambule" von 2011 von Gülsün Karamustafa – sie wurde 1946 in Ankara in der Türkei geboren – thematisieren die Rolle der modernen Frau in der heutigen Türkei. Die Protagonistinnen bewegen sich in einem Spannungsfeld aus Macht und Ohnmacht in Traumwelten abseits des Alltags.

Gruppenausstellung: The Desire Called Utopia and Other Science Fictions

Mit der Gruppenausstellung "The Desire Called Utopia and Other Science Fictions" beteiligt sich der Nassauische Kunstverein vom 4. November bis 17. Dezember 2017 bereits zum vierten Mal an der B3 Biennale des bewegten Bildes, die 2017 das Thema "Desire" beleuchtet. Arbeiten von zehn internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit zukunftsgerichteten Szenarien auseinandersetzen, sind erstmalig im Rhein-Main-Gebiet zu sehen.

Das Verlangen des Menschen, in unbekannte Sphären vorzudringen, aber auch neue Ideen zu entwickeln, um (vermeintliche) Probleme zu lösen und sich somit das Leben zu vereinfachen, führte und führt zu absurden Ausuferungen. The Desire Called Utopia and Other Science Fictions richtet den Blick auf Zukunfts(wunsch)visionen verschiedener, auch in der Vergangenheit liegender Generationen der Menschheit. Eine Dekade nach der gleichnamigen Veröffentlichung des amerikanischen Theoretikers Frederic Jameson, der sich mit zwei polarisierenden Merkmalen des Zeitalters der Globalisierung auseinandersetzt, dienen seine Thesen als Ausgangspunkt für eine international besetzte Gruppenausstellung. Die Künstlerinnen und Künstler blicken mit kritischem aber auch ironischem Blick aus der Gegenwart auf diese zukunftsgerichteten "Verbesserungen" der Vergangenheit oder schaffen weitere Utopien beziehungsweise Lösungsansätze für die Zukunft.

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