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Deutsches FernsehKrimi-Festival 2017

Das Deutsche FernsehKrimi-Festival suchte in diesem Jahr von Dienstag bis Sonntag, 7. bis 12. März 2017, die besten Krimis und vergab wieder den Deutschen FernsehKrimi-Preis. Los ging es am 7. März mit der Premiere von "Sanft schläft der Tod". Die Preisverleihung stieg am 10. März, Gewinnerfilm ist der österreichische Streifen "Höhenstraße".

Deutsches FernsehKrimi-Festival 2017

Das Deutsche FernsehKrimi-Festival suchte wieder die besten Krimis: Die Landeshauptstadt Wiesbaden veranstaltete von Dienstag bis Sonntag, 7. bis 12. März 2017, bereits zum 13. Mal das Deutsche FernsehKrimi-Festival in der hessischen Landeshauptstadt.

"Krimi satt!" hieß es auch in diesem Jahr wieder, als das Deutsche FernsehKrimi-Festival in der Caligari Filmbühne stattfand. Zehn Filme standen im Wettbewerb um den "Deutschen FernsehKrimi-Preis". Sie wurden aus insgesamt 60 Fernsehkrimis durch die Vorjury des Festivals ausgewählt. Zudem erwartete die Gäste des Festivals unter anderem eine Tatort-Premiere, ein Schimanski-Abend und Lesungen von zwei Krimi-Autoren.

Eröffnet wurde das Festival am 7. März mit der Premiere des Wettbewerbsbeitrags "Sanft schläft der Tod". Unter der Regie von Marco Kreuzpaintner - "Sommersturm", "Krabat", "Coming In" - spielen darin unter anderen Fabian Busch, Marleen Lohse, Manfred Zapatka und Matthias Brandt.

Das Buch schrieb Holger Karsten Schmidt. Zu der Premiere und dem anschließenden Filmgespräch waren auch der Regisseur Marco Kreuzpaintner und die Schauspieler Fabian Busch und Marleen Lohse anwesend.

Preisverleihung am Freitag - Finale mit langer Kriminacht

Die Preisverleihung fand am Freitag, 10. März 2017, um 20 Uhr in der Caligari FilmBühne statt. 1.000 Liter Wein waren auch in diesem Jahr der (kulinarische) Lohn für die Gewinner des Deutschen FernsehKrimi-Preises.

Der Gewinner des Deutschen FernsehKrimi-Festivals 2017 war die ORF-Produktion "Höhenstraße". Der Film ist eine skurrile Entführungsgeschichte mit immer wieder überraschenden Wendungen. Die beiden Kleinkriminellen Roli und Ferdi zocken in falschen Polizeiuniformen auf der Wiener Höhenstraße Autofahrer ab. Als sie zwei Männer mitnehmen und einsperren, um Lösegeld zu erpressen, läuft alles aus dem Ruder.

Die fünf Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger der Publikumsjury zeichneten "München Mord – Wo bist du Feigling" (ZDF) mit dem Publikumspreis aus. Ein tragischer Todesfall ohne erkennbares Motiv setzt die Ermittlungsarbeit des Münchner Teams in Gang und erzwingt eine unkonventionelle Vorgehensweise – gegen alle Widerstände.

Für die ihre Darstellung der Polizistin Hanna Landauer in "Die Zielfahnder – Flucht in die Karpaten" (WDR/ARD Degeto) zeichnete die Jury die Schauspielerin Ulrike C. Tscharre als beste Darstellerin aus, sie war auch an diesem Abend in Wiesbaden, um den Preis in Empfang zu nehmen. Den Preis als bester Darsteller erhielt Florian Lukas für die Rolle des Paul Winter in der Produktion "Die Ermittler – Nur für den Dienstgebrauch" (BR/ARD Degeto/MDR). Der Film ist Teil der ARD-Trilogie "Mitten in Deutschland: NSU".

Für seine außergewöhnliche Autorenleistung erhielt der Drehbuchautor Rolf Basedow den Sonderpreis für eine herausragende Einzelleistung, er war an drei Produktionen der zehn Wettbewerbsfilmen beteiligt. Erstmals wurde auf dem Festival auch ein Preis für den spannendsten Fernsehkrimi-Drehbuchnachwuchs vergeben.

Beendet wurde das Festival traditionell mit der langen FernsehKrimi-Nacht von Samstagabend bis zum Sonntagmittag.


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