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Kultur erleben

WerkRaum Wiesbaden im September

Als Teil der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 ist der WerkRaum vom 2. Mai bis 31. Oktober 2026 ein offenes Forum für WDC-Projekte, Dialogformate und Veranstaltungen. Auch das sam – Stadtmuseum am Markt beteiligt sich mit Einzelveranstaltungen und dem "Gläsernen Museum".

Ein Foto von einem Ausstellungsraum.
Der WerkRaum Wiesbaden bietet Raum für Begegnung und Austausch.

WerkRaum Wiesbaden im September: Stadtgeschichte in Bewegung

Stadtgeschichte steht nicht still. Das zeigt der WerkRaum im September aus unterschiedlichen Perspektiven: Zum 10-jährigen Jubiläum des sam macht das „Gläserne Museum“ auch im September sichtbar, wie Ausstellungen entstehen und welche Geschichten das Museum in den vergangenen zehn Jahren erzählt hat. Mit dem Monatsschwerpunkt „In Bewegung“ richtet sich der Blick zugleich auf Wiesbadens Straßenräume und die Mobilität von heute und morgen. Ein vielfältiges Programm aus Ausstellungen, Vorträgen, Gesprächen und offenen Ateliers begleitet den September.


Termine im September

Ankündigung Workshop_Spiegelbilder_In Bewegung_WerkRaum_web3
Ankündigung Workshop_Spiegelbilder_In Bewegung_WerkRaum_web3

Freitag, 11. September, 13–16 Uhr | 10 Jahre sam | Gläsernes Museum im WerkRaum

Kunstworkshop: ZEICHNEN MACHT MOBIL | mit Anne-Louise Hoffmann

Wir gestalten mit allen, die Lust haben, körpergroße Malbücher. Erprobt euch in verschiedenen Körpergesten, im gemeinsamen Malen mit Stiften und Farbe, mit beiden Händen gleichzeitig. Schaut mit den Augenwinkeln. Lasst eure Stifte tanzen!

Macht es euch danach gerne mit den Outlinezeichnungen gemütlich. Alles, was zwischen den Linien passiert, könnt ihr mit Farbe und eurem aktuellen Gefühl füllen und dabei entspannen.

Ihr seid eingeladen, eure Freude beim Zeichnen und Malen als Zusammenspiel von Bewegung und Ruhe zu teilen und neu zu entdecken.


Samstag, 12. September, 15–18 Uhr

Mal & Bastelaktion des JUST zu „Herr Bello und das blaue Wunder“

Zum diesjährigen Familienstück zur Weihnachtszeit „Herr Bello und das blaue Wunder“ kommen wir zum Basteln und Schreiben auch im WerkRaum im ehemaligen SportScheck vorbei.

Oh, oh! Der Hund Bello hat den blauen Saft getrunken und hat sich in einen Menschen verwandelt!

Wie sieht Euer Herr Bello aus? Als Hund, als Mensch oder gerade in der Verwandlung. Welches Abenteuer könnte er erleben?

Am 12. September von 15.00 – 18.00 Uhr wollen wir mit euch tolle Bilder und Texte erstellen, sowie kleine Hunde basteln.

Die erstellten Werke landen dann im Lostopf für den großen Mal- und Schreibwettbewerb zum Familienstück und werden im Staatstheater ausgestellt.

Seid also beim Basteln und Schreiben im WerkRaum dabei und nehmt teil am Wettbewerb zum Familienstück.


Ein Foto von Radfahrern mit Mountainbikes, die von einem Berg ins Tal blicken.

Dienstag, 15. September (22. September, 29. September) | 17 Uhr

Wem gehört der Wald?
Mountainbiking im Wiesbadener Stadtwald – Gespräch & Ausfahrt

Wem gehört der Wald? Und wie wollen wir ihn nutzen? Zwischen Naturraum, Freizeitort und Bewegungsraum treffen im Wiesbadener Stadtwald unterschiedliche Interessen aufeinander.

Wir sprechen gemeinsam mit dem DIMB – Deutscher Interessenverband Mountainbike über das Mountainbiken im Stadtwald: über Freiräume, Rücksichtnahme, Regeln und die Frage, wie verschiedene Nutzungen zusammen funktionieren können.

Danach wird’s praktisch: Bei einer geführten gemeinsamen Mountainbike-Ausfahrt erkunden wir den Stadtwald auf zwei Rädern.

„Wem gehört der Wald?“ ist Teil unseres Schwerpunktthemas „In Bewegung“. Denn Bewegung findet nicht nur auf Straßen und Radwegen statt: Auch der Stadtwald ist ein gemeinsamer Raum – für Natur, Erholung, Sport und unterschiedliche Formen der Bewegung.

Termine: 15.9.; 22.9.; 29.9.
jeweils ab 17 Uhr
17 Uhr: Kaffee & Gespräch
anschließend: geführte Mountainbike-Ausfahrt auf technisch einfachen Wegen im Stadtwald zur Platte und retour, ca. 2 Stunden Fahrtzeit, ca. 500 Höhenmeter

Kooperation: DIMB – Deutscher Interessenverband Mountainbike e. V.

Ein eigenes Mountainbike, Fahrradhelm und Licht für den Heimweg müssen mitgebracht werden.
Um Anmeldung an ig.wiesbadendimbde wird gebeten.


Ein Bild von einem Himmel und einem Design-Objekt

Dienstag, 15. September, 19–21:30 Uhr 

„Was kann Design schon ausrichten?“ 

Podiumsdiskussion mit Dr. Dirk Becker und Prof. Dr. Thilo Schwer– in Kooperation mit dem WAZ – Wiesbadener Architekturzentrum

Was kann „Design“ und hier insbesondere „Stadt- Design“ schon ausrichten. 

Es diskutieren über dieses spannende Thema unter der Diskussionsmoderation des Wiesbadener Architektur Zentrums, WAZ: Eine Studierende des Fachbereich Interior- Design und ein Design- Professor der Akademie für Mode und Design (Hochschule Fresenius, Wiesbaden), ein renommierter Wiesbadener Kommunikationsdesigner (Agentur Cicero), ein Mitglied des Künstlerkollektivs YRD. Works aus Offenbach und ein erfahrener Architekt und Stadtplaner mit Schwerpunkt Architekturkommunikation, wobei schon der Begriff „Design“ kritisch hinterfragt werden soll. 

Unter Einbeziehung des Publikums wollen wir unter anderem den Fragen nachgehen: „Wie könnte die Stadt der Zukunft aussehen?“ und „Welchen Antworten kann Design zum Thema Nachhaltigkeit geben“? Einfach kommen, zuhören und mitdiskutieren


Ein Foto von zwei Menschen an einem Tisch im WerkRaum.

Mittwoch, 16. September, 13–14 Uhr | 10 Jahre sam | Gläsernes Museum im WerkRaum

Was macht eigentlich… ein Archäologe im Museum?

In der Mittagspause einfach mal vorbeischauen: Der Archäologe Philipp Schug lässt sich bei seiner Arbeit über die Schulter schauen. Er gibt spannende Einblicke in die aktuellen archäologischen Projekte des sam, zeigt, woran gerade geforscht wird, und beantwortet eure Fragen rund um Archäologie, Ausgrabungen und Museumsarbeit.


Ein Bild von mehreren Händen, die auf einem Blatt Papier geschlängelte Linien zeichnen.
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Freitag, 18. September, 13–16 Uhr | 10 Jahre sam | Gläsernes Museum im WerkRaum 

Kunstworkshop: ZEICHNEN MACHT MOBIL | mit Anne-Louise Hoffmann

Wir gestalten mit allen, die Lust haben, körpergroße Malbücher. Erprobt euch in verschiedenen Körpergesten, im gemeinsamen Malen mit Stiften und Farbe, mit beiden Händen gleichzeitig. Schaut mit den Augenwinkeln. Lasst eure Stifte tanzen!

Macht es euch danach gerne mit den Outlinezeichnungen gemütlich. Alles, was zwischen den Linien passiert, könnt ihr mit Farbe und eurem aktuellen Gefühl füllen und dabei entspannen.

Ihr seid eingeladen, eure Freude beim Zeichnen und Malen als Zusammenspiel von Bewegung und Ruhe zu teilen und neu zu entdecken.


Freitag, 18. September, 17–19 Uhr

Inklusive Wohnwünsche für den Inklusionshub (i.hub): Wie wollt ihr Wohnen und Leben?

Gemeinsam Lebensräume neu denken: Design entscheidet darüber, wie wir leben und Barrieren abbauen. Nach unserem erfolgreichen Auftakt am 12. Juni 2026 möchten wir die erarbeiteten Ergebnisse nun weiter vertiefen. Die zentrale Frage begleitet uns weiterhin: Wie sieht ein Zuhause aus, in dem alle Menschen – mit und ohne Behinderung – selbstbestimmt leben können? Als Teil der WDC 2026 laden wir Euch herzlich ein, das Konzept i.hub gemeinsam mit uns weiterzuentwickeln und an Eure Bedürfnisse anzupassen. Wir treffen uns hierzu wieder in der inspirierenden Atmosphäre des WDC WerkRaums Wiesbaden.

Das erwartet Euch:

  • Ergebnisse vertiefen: Wir bauen auf dem ersten Workshop auf, um Eure konkreten, inklusiven Wohnwünsche für das Projekt i.hub zu sammeln.
  • Konzepte für alle: Ihr habt die Wahl zwischen zwei parallelen Workshops – einer in Leichter Sprache und einer in Standardsprache.
  • Interaktive Planung: Gemeinsam entwickeln wir Ideen weiter. Für uns steht fest: Alle Menschen sollen genau so wohnen, wie sie es wollen.
  • Aktiv mitgestalten: Wir suchen engagierte Mitstreiter:innen und zukünftige Bewohner:innen für unser Wohnprojekt.
  • Vereinsgründung: Um unsere Ideen realisieren zu können, gründen wir demnächst den Verein „Wohnen mit Mehrwert“.

Hinweise zur Teilnahme:

  • Barrierefreiheit: Alle Räumlichkeiten vor Ort sind komplett barrierefrei zugänglich.
  • Sprachangebot: Die gesamte Veranstaltung findet sowohl in Leichter Sprache als auch in Standardsprache statt.
  • Assistenz: Eine persönliche Assistenz vor Ort gibt es nicht – bringt Eure Begleitpersonen aber sehr gerne mit.
  • Kostenfrei: Die Teilnahme am Workshop ist für alle Personen komplett kostenlos.

Inklusionshub (i.hub) – Wohnen mit Mehrwert: Wir setzen uns aktiv für die Schaffung von inklusivem, selbstbestimmtem Wohnraum in der Region ein.


Ein Bild von einer Frau, die etwas erklärt.

Samstag, 19. September | 12 Uhr

Führung durch die Ausstellung KONSUM und ICH

Was verraten unsere Einkäufe über uns? Und was hat Konsum mit Demokratie zu tun? Janine Seitz, Kuratorin der Schau und Initiatorin des Museums für Konsumkultur, führt durch die Ausstellung. Der Bogen spannt sich von der Plastiktüte als Erinnerungsstück an die Welt vor dem Onlineshopping über die Wiesbadener Warenhausgeschichte bis hin zum modernen Massenkonsum. Mit Aha-Erlebnissen, Mitmach-Momenten und viel Raum für Austausch.

ca. 60 Min.
Eintritt frei | Keine Anmeldung nötig


Ein Foto von einem Kind, das Drucktechniken auf einem Papier ausprobiert.

Samstag, den 19. September 13–16 Uhr | 10 Jahre sam | Gläsernes Museum im WerkRaum 

Druckwerkstatt | Fassaden in Farbe | mit Nina Rauber

Vor knapp 200 Jahren begann der Aufstieg Wiesbadens von der Ackerstadt zur modernen Kuranstalt für Prominenz und Adel. Prunkvolle Fassaden, schwungvolle Ornamente und tropische Ranken prägten das Gesicht der „Weltkurstadt“ und vermitteln ein neues gesellschaftliches Selbstverständnis.

Gemeinsam wollen wir in der Druckwerkstatt mit einfachen (Alltags-)Materialien experimentieren und mit verschiedensten Druckmitteln und selbst hergestellten Druck-Formen eigene Fassadenkunstwerke erschaffen. Die offene Druckwerkstatt ist ein Raum zum künstlerischen Ausprobieren bei dem jede*r eingeladen ist mitzumachen! Also … hereinspaziert!

Geeignet für alle Altersstufen | keine Anmeldung erforderlich


Ein Foto von Fahrradfahrern auf einer Straße.

Samstag, 19. September, 14 Uhr

Guided Tour | Gemeinschaftliches Wohnen
EINE FAHRRADTOUR ZU EINEM WOHNPROJEKT, DAS NACHBARSCHAFT NEU DENKT

Wie sieht gemeinschaftliches Wohnen ganz konkret aus? Im Rahmen der World
Design Capital Frankfurt Rhein-Main 2026 lädt 3deluxe zu einer gemeinsamen Fahrradtour zum
Wohnprojekt Bierstadt Nord ein.

Treffpunkt: 14 Uhr, Projekteinführung und Start zur Fahrradtour.


Ein grafisches Bild von einer Frau mit Hut.

Dienstag, 22. September, 19 Uhr | 10 Jahre sam | Gläsernes Museum im WerkRaum 

Vortrag Kulturinitiative Alfons Kaiser zu Regine May-Koch

Regina May für immer
Im Rahmen der Kulturinitiative Wiesbaden hält Dr. Alfons Kaiser am Dienstag, den 22. September 2026, um 19 Uhr seinen Vortrag "Regina May für immer".

Sie war Druckerin, Grafikerin, Modezeichnerin – und sie schuf den Titelkopf der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
Vor 30 Jahren ist Regina May gestorben. Wir erinnern an eine Illustratorin, deren bekanntestes Werk Hunderttausende Zeitungsleser jeden Tag vor Augen haben. Ein Vortrag von F.A.Z.-Redakteur Alfons Kaiser.


Ein Foto von einem Mann, der etwas in der Hand hält.

Mittwoch, 23. September, 13–14 Uhr | 10 Jahre sam | Gläsernes Museum im WerkRaum 

Was macht eigentlich… ein Archäologe im Museum? 

Der Archäologe Philipp Schug gibt spannende Einblicke in die Arbeit eines Archäologen und berichtet von der letzten Ausgrabung, an der er gerade teilgenommen hat.


Ein Bild von einem Plakat zu "Lebensadern Biebrich" mit der Frage, wie wir künftig auf Biebrichs Straßen und Plätzen leben wollen.

Donnerstag, 24. September, 18 Uhr

Lebensadern Biebrich – 11 Entwürfe für ein klimaresilientes Biebrich

Heißere Sommer, Trockenheit, mehr Hitzebelastung: Der Klimawandel ist auch in Biebrich spürbar. Wie können unsere Straßen und Plätze grüner, klimaresilienter und lebenswerter werden?

Der Wettbewerb „Lebensadern Biebrich“, den die Initiatoren im Programm „Zukunft Innenstadt“ – „Auf geht´s Biebrich“ ausgelobt haben, zeigt anhand von 11 Entwürfen konkrete Ideen für die Zukunft ihres Stadtteils. Die Ergebnisse sind jetzt in einer Dokumentation zusammengefasst. 

·         Was können wir aus den Entwürfen lernen?

·         Welche Ideen haben Potenzial für Biebrich?

·         Und wie können diese umgesetzt werden?

Die Veranstalter stellen die Dokumentation vor, geben Einblick in die 11 Entwürfe und laden zum Austausch ein.

Mit freundlicher Unterstützung des Stadtplanungsamts der Landeshauptstadt Wiesbaden

Die Initiativgruppe Ideen für Biebrich e.V. ist eine unabhängige Gruppe von Biebricher Bürger*innen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Lebensqualität im Stadtteil zu verbessern.

Weitere Infos:  www.ideen-fuer-biebrich.de | https://www.facebook.com/ideenfuerbiebrich/ 


Freitag, 25. bis Sonntag, 27. September, 11–19 Uhr (Fr + Sa) bzw. 13–18 Uhr (So) | Römertage


Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Christian Dell – Von der Silberkanne zur Goldgasse“

Ein Plakat zur Ankündigung einer Ausstellung

Dienstag, 29. September, 18 Uhr | 10 Jahre sam | Gläsernes Museum im WerkRaum

»Christian Dell im Kosmos der Hanauer Zeichenakademie« | Vortrag
Beate Alice Hofmann M.A., Leiterin Sammlungen und Forschung, Städtische Museen Hanau

Heute ist die Ausstellung im sam bis 18 Uhr geöffnet.


Eine Frau, die im WerkRaum Wiesbaden in einem Liegestuhl sitzt.

Mittwoch, 30. September, 17–18 Uhr | 10 Jahre sam | Gläsernes Museum im WerkRaum 

Was macht eigentlich… Joana, wissenschaftliche Projektassistenz, im Museum?
Wie kommen eigentlich die richtigen Objekte in eine Ausstellung? Joana gibt Einblicke in die wissenschaftliche Projektarbeit im Museum und zeigt, wie die Suche nach passenden Ausstellungsstücken zur detektivischen Spurensuche werden kann – vom Recherchieren und Aufspüren bis zum Finden.


Bis 31. Oktober: 10 Jahre sam | Gläsernes Museum

Ein Bild von einem Raum.

Das sam als Gläsernes Museum im WerkRaum

Seit zehn Jahren erzählt das sam – Stadtmuseum am Markt die Geschichte Wiesbadens im Marktkeller. Im Jubiläumsjahr wird das Museum selbst zum Ausstellungsobjekt: Im WerkRaum lassen Auszüge aus früheren Ausstellungen, Plakate, Fotografien und Filme zehn Jahre sam Revue passieren. Vorträge, offene Ateliers und Einblicke hinter die Kulissen laden dazu ein, das Museum und seine Sammlungen neu zu entdecken.


Ein Foto von einem Raum in dem Ausstellungsbanner an Regalen aufgehängt sind.

Heiße! Quellen! – eine partizipative Fotoausstellung | 25. September 2024 bis 02. März 2025 | sam

Das sam – Stadtmuseum am Markt zeigt eine Auswahl aus der Ausstellung Heiße! Quellen! – eine partizipative Fotoausstellung in Kooperation mit der HSRM und Wiesbadner BürgerInnen aus dem Jahr 2024. Heiße! Quellen! sind im übertragenen Sinne zu verstehen: Mit Kameras durchstreiften die Teilnehmenden die Straßen und suchten nach Orten, die symbolisch besondere Energien verströmen. Dabei entstandenen Fotoreihen, ergänzt durch persönliche Kommentare, die einzigartige Einblicke aus individuellen Perspektiven auf Wiesbaden geben.


Ein Bild, das Aufsteller mit Auszügen aus einer Ausstellung zeigt.

Der Nachlass J.J. Höpplis in Wiesbaden | 11. September bis 9. Oktober 2022 | Krypta der Marktkirche, Wiesbaden

Wir erinnern an den Mann, der mit seinen Ornamenten und seinen Bauskulpturen aus Terrakotta im Stil des Historismus das Erscheinungsbild zahlreicher Gebäude ab Mitte des 19. Jahrhunderts in Wiesbaden geprägt hat. Im Gläsernen Museum zeigen wir Auszüge der Ausstellung Der Nachlass J.J. Höpplis in Wiesbaden die 2022 in der Krypta der Marktkirche zu sehen war. Am 28. August und am 2. Oktober führt der Restaurator des sam vor, wie die Bauornamente von J.J. Höppli für Ausstellungen vorbereitet werden.


Ein Foto von einem Plakat, das mit der Aufforderung „Postkarten zu beschriften“ an einer Wäscheleine hängt, und verschiedene Postkarten.

Lieblingsstücke

Jeden Monat wählen die BesucherInnen des sam ein Lieblingsobjekt aus dem Fundus des Museums, das dann in der Dauerausstellung gezeigt wird. Im Gläsernen Museum zeigen wir eine Auswahl davon als Objektkacheln. Hinter jedem Objekt verbirgt sich eine Geschichte – welche verbindet ihr damit? Auf bunten Postkarten sammeln wir eure Erinnerungen, Assoziationen und Erzählungen.


WerkRaum Wiesbaden | Themenschwerpunkt „In Bewegung“

Eine der großen Fragen für die Zukunft ist: Wie bewegen wir uns und in welchen Räumen? Mobilität entscheidet über Teilhabe. Sie betrifft ökologische Verantwortung, soziale Gerechtigkeit und Lebensqualität gleichermaßen. Mobilität bewegt uns im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Wie wollen wir uns künftig durch unsere Stadt bewegen? Welche Rolle spielen öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad, Auto oder neue Mobilitätsformen?

Ausstellungen


Zwei Fotos von Straßen sind übereinanderangeordnet.

07.–30. September | Ausstellung: „Alltagsarchitektur - Wiesbadens Straßenräume zwischen Verkehr, Alltag und Perspektivwechsel“

Alltagsarchitektur und Straßenräume werden täglich auf unterschiedliche Weise wahrgenommen – zu Fuß, mit dem Fahrrad, im Bus oder im Auto, langsam oder schnell. Selten sind es architektonische Meisterwerke, sondern gewöhnliche Nebendarsteller, die als Hintergrund für Bewegung, Verkehr und das Erleben der Stadt dienen. Diese meist unscheinbare Architektur prägt in weiten Teilen den Charakter Wiesbadens.

Die Ausstellung zeigt Perspektiven auf diese vertrauten Räume – den Blick aus dem Fenster in den Straßenraum und die ungewohnte Sicht aus dem Flugzeug, die bekannte Orte neu sichtbar werden lässt.

Gezeigt werden Fotografien von Studierenden des Fachbereichs Architektur und Bauingenieurwesen der Hochschule RheinMain sowie Fotografien des Berliner Architekturfotografen Maximilian Meisse. Bereichert wird die Ausstellung durch Luftbilder von Erika Noack.

Ein Lese- und Spieltisch bietet Möglichkeiten zur Vertiefung und spielerischen Auseinandersetzung mit der Wiesbadener Alltagsarchitektur.


Ausstellung "KONSUM und ICH"

Ein Foto von einem alten Warenhausgebäude.
Das Warenhaus Bormass, eröffnet 1904, war das erste Warenhaus Wiesbadens.

Bis 31. Oktober

Die Pop-up-Ausstellung "KONSUM und ICH – Vom Warenhaus zur Shopping-App" fragt, was Konsum mit uns, und mit unserer Demokratie, zu tun hat: von den Anfängen der Warenhäuser bis zu aktuellen Fragen rund um Online-Shopping, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Teilhabe.

Sie ist Geschichtsmuseum und Zukunftslabor zugleich: so blickt sie nicht nur zurück, sondern lädt Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen und Nachdenken ein. Gemeinsam sollen Visionen für die Zukunft des Konsums entwickelt und diskutiert werden. 

Projektpartnerin: Janine Seitz, Zukunftsforscherin.


Ein Mann der in einer Autowerkstatt massiert wird.
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1.–30. September | Ausstellung: Video „Care Without A Capital C, 2021.“

Care Without A Capital C dreht sich um eine Massage in einer professionellen Autowerkstatt. Autos und Körper, die sich sonst durch den öffentlichen Raum bewegen, kommen hier zum Stillstand, um gepflegt zu werden. Der Ton des Videos unterstreicht die manchmal absurde Zärtlichkeit, die aus der Berührung menschlicher und maschineller Körper entsteht. Aus der Gegenüberstellung von Mobilität und Ruhe entwickelt die Arbeit eine poetische Reflexion über die Voraussetzungen von Bewegung. 

Die Autowerkstatt erhält als Ort der Arbeit und Regeneration eine doppelte Funktion. In der Reparatur liegt zugleich ein Moment der inneren Bewegtheit. Was passiert mit uns, wenn wir aus dem Fluss alltäglicher Bewegungen, den Personenströmen der Fußgängerzonen oder den Blechlawinen der Straßen heraustreten und einen Raum der Ruhe betreten? Die Werkstatt wird zu einem Zwischenraum, in dem Bewegung nicht sichtbar stattfindet, sondern vorbereitet, ermöglicht und neu gedacht wird.

Im Kontext des Septemberthemas im WerkRaum „In Bewegung“ eröffnet Care Without A Capital C eine ungewohnte Perspektive auf Mobilität. Die Arbeit der Künstlerin Anne-Louise Hoffmann richtet den Blick nicht auf Geschwindigkeit oder Fortbewegung, sondern auf deren Voraussetzungen: Pflege, Wartung, Fürsorge und Regeneration. Sie erinnert daran, dass Menschen, aber auch Maschinen, Momente des Innehaltens brauchen, um sich weiter bewegen zu können. Für die kurze Dauer des Videos entsteht so ein imaginärer Ort, der den Stadttrubel ausblendet und dazu einlädt Mobilität als Zusammenspiel von Bewegung, Ruhe und Fürsorge neu zu betrachten. 


Installationen


Ein Bild von einem Brunnen.

20. August–18. September | Installation: „Wem gehört die Stadt?" (Staatstheater Wiesbaden)

Zwischen Wilhelmstraße und Westend, Kurhaus und dem leerstehenden SportScheck, Walhalla und dem Platz der Deutschen Einheit, vom Bedürfnis nach Sicherheit über eine gleichberechtige Verkehrspolitik bis hin zu bezahlbarem Wohnraum und Starkregen: Hessens Landeshauptstadt steht vor vielen Herausforderungen. Nach dem Erfolg des Dokumentartheaterabends „Unser Erbe: Tax me if you can“ widmen sich Helge Schmidt und sein Team in ihrer neuen Recherchearbeit Wiesbaden selbst und stellen die Fragen: Wem gehört die Stadt? Wie wollen wir gemeinsam leben? Wie könnte Wiesbaden als gerechte und zukunftsorientierte Stadt aussehen? Ausgehend von Interviews entlang aktueller stadtpolitischer Diskurse soll das erforscht werden, was uns und unser Publikum verbindet: den Ort, an dem dieses Theater steht.


Ein Bild von einer Straße auf der Kinder sitzen und spielen.

07.–30. September | Installation „Superblock in Hessen“

Seit 2022 hinterfragt die Initiative Superblock im Rheingauviertel die zur Gewohnheit gewordene Nutzung des öffentlichen Raums. Warum orientiert sich die Gestaltung eines Stadtquartiers trotz Klimakrise, trotz des Verlusts von sicheren Schulwegen und Straßenräumen, die Kindern eigenständiges Erleben erlaubt, und trotz des der städtebaulichen Ästhetik und Atmosphäre, weiterhin an den Bedürfnissen des (ruhenden) Autoverkehrs?

Eine Rauminstallation macht den absurden Flächenverbrauch sichtbar, den Elemente zur Regulierung und Abwehr des Kfz-Verkehrs im ohnehin stark begrenzten öffentlichen Raum einnehmen. Die Anhäufung dieser kleinen Bollwerke steht vielfach ohne gestalterischen Bezug zu ihrer städtebaulichen Umgebung und bietet PassantInnen – ob klein oder groß – keinen unmittelbar erfahrbaren Mehrwert.

Ein Video mit Interviews gibt weitere Anregungen für eine gemeinsame, inklusive Zukunft im öffentlichen Raum.


10. August–31. Oktober | Installation „Bike-to-Work-Challenge“

Radfahren sorgt für mehr Energie, baut Stress ab und ist gut für die Umwelt. Das Projekt „Brückenschlag Mainz-Wiesbaden“ soll im Sommer 2026 dafür sorgen, dass deutlich mehr Menschen mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur Arbeit pendeln.

Im Zeitraum eines Monats sollen die 3 Hauptbrücken möglichst häufig von Radfahrenden überquert werden. Gezählt wird per App und fest installierten Geräten. Unternehmen treten im Team gegeneinander an. Die gesammelten Daten fließen in die Planung einer dauerhaften Radschnellverbindung ein. Eine bleibende Radschnellverbindung wäre in erster Linie ein Leuchtturm-Projekt für die gesamte Region, welches die Verbindung der beiden Landeshauptstädte nachhaltiger beziehungsweise schneller werden lässt.

Ort: Mainz und Wiesbaden: Öffentliche Radwege und Straßen, MAK Frankfurt: Zeichenmaschine mit virtueller Abbildung der gefahrenen Routen.

Die Kreativagentur für digitale Markenführung betreut Kunden, von internationalen Marken bis zu kleinen NGOs. Mit über 650 gewonnenen Auszeichnungen erfährt die Agentur regelmäßig nationale und internationale Anerkennung. Neben Kreation und Kampagnen für Kunden werden auch eigene Projekte mit gesellschaftspolitischem Hintergrund umgesetzt. Im Sinne der agentureigenen Nachhaltigkeitsstrategie Shared Value entstehen Produkte wie eine CO2-App, die zum täglichen CO2-Einsparen animiert.


WerkRaum Wiesbaden – Offen für deine Ideen!

WerkRaum Wiesbaden
Langgasse 5–9
65183 Wiesbaden

Öffnungszeiten:
11 bis 19 Uhr werktags
11 bis 20 Uhr donnerstags
sonntags nach Absprache

Der WerkRaum Wiesbaden ist ein Projekt im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

Ein Bild von einer Tafel mit vielen Logos drauf.

Kontakt

sam – Stadtmuseum am Markt

Anschrift
Marktplatz
65183 Wiesbaden
Postanschrift
Stiftung Stadtmuseum Wiesbaden
Bierstadter Straße 1
65189 Wiesbaden
Hinweise zum ÖPNV

ÖPNV: Haltestellen Friedrichstraße und Dern'sches Gelände, Buslinien 1, 2, 8 und 16.

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten im Marktkeller: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr, Donnerstag 11 bis 20 Uhr.

Eintrittspreise

Der Eintritt in die Dauerausstellung ist frei.

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