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Kulturpreis 2017: Meeting of Styles

Das "Meeting of Styles" erhielt den Kulturpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden für das Jahr 2017. Das Graffiti-Meeting genießt weltweit Beachtung und zieht jährlich sowohl internationale Künstlerinnen und Künstler als auch zahlreiche Gäste an. Der Preis wurde am 12. Dezember im Rathaus verliehen.

Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel, Oberbürgermeister Sven Gerich und Kulturdezernent Axel Imholz verliehen den Kulturpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden 2017 am 12. Dezember 2017 im Rathaus am Schlossplatz an "Meeting of Styles", das jährlich stattfindende internationale Treffen von Graffiti-Künstlerinnen und Künstlern am Brückenkopf in Kastel.

Dass das "Meeting of Styles" mit dem Kulturpreis ausgezeichnet wird, wurde einvernehmlich von den anwesenden Mitgliedern der Jury unter dem Vorsitz von Kulturdezernent Axel Imholz beschlossen. Neben dem Kulturdezernenten wirkten Claudia Spruch, Hendrik Schmehl, Dorothea Angor, Gabriele Enders, Ingo von Seemen sowie der stellvertretende Leiter des Kulturamts, Jörg-Uwe Funk, bei dieser Entscheidung mit. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Das von Manuel Gerullis und seiner Crew initiierte und organisierte Wiesbadener Graffiti-Meeting genießt weltweit Beachtung und zieht jährlich sowohl internationale Künstlerinnen und Künstler als auch zahlreiche Gäste an. 1997 als "Wallstreet-Meeting" am alten Schlachthof gegründet ist das Festival seit 2003 am Brückenkopf in Kastel beheimatet, wo es als "identitätsstiftend" und den Stadtteil bereichernd wahrgenommen wird.

Aus dem Wiesbadener "Mutter"-Meeting ist das Netzwerk "Internationale Meeting of Styles" entstanden, das inzwischen über 250 Veranstaltungen von Nord-, und Südamerika, Europa, über Russland bis Asien realisiert und über 500.000 Besucher weltweit erreicht hat.

Zum 20-jährigen Jubiläum 2017 hatte sich wieder die Graffiti-Kunstszene in der hessischen Landeshauptstadt eingefunden und die großen Flächen rund um den Brückenkopf mit ihrer Kunst verziert.

Bei diesem Festival entstünden seit vielen Jahren aufs Neue beeindruckende Werke, die die Kunstszene bereicherten und zu neuen visuellen Erlebnissen einluden, begründet Stadtrat Axel Imholz die Entscheidung der Jury. Es stehe Wiesbaden gut, der längst als Kunstform anerkannten Graffitikunst den ihr gebührenden Platz einzuräumen und sich mit dem Meeting of Styles von seiner modernen und aufgeschlossenen Seite zu präsentieren.

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