Konzeption
Das Literaturhaus in Wiesbaden versteht sich nicht allein als Ort, an dem rezitiert und diskutiert wird. Es will mit allen Sinnen Lust auf Literatur und auf das Lesen machen. Außerdem will das Programm einen Gegenpol zur fortschreitenden Ökonomisierung von Literatur bilden und auch Autoren vorstellen, die nicht auf den Bestseller-Listen stehen. Weiterhin sollen thematische Schwerpunkte im Programm den Lesern Anhaltspunkte über Entwicklungen in einem schier unüberblickbaren Büchermarkt geben und zur inneren Konzentration und Kontemplation anregen.
Und nicht zuletzt: das Wiesbadener Literaturhaus versteht sich als Ort, an dem sich Schriftsteller, Übersetzer, Lektoren, Verleger, Buchhändler, Medienschaffende und Literaturinteressierte treffen und arbeiten können - in Schreibworkshops, Lesungen, Vorträgen oder Tagungen. Dank des Einzugs des hessischen Landesverbandes des Börsenvereins im Deutschen Buchhandel Anfang 2001 und mit Hilfe den Aktivitäten des Presseclubs Wiesbaden e.V. im Erdgeschoss des Gebäudes ist eine enge Vernetzung und Kooperation der Literaturschaffenden möglich.
Das Literaturhaus Villa Clementine ist Mitglied und Beisitzer im Hessischen Literaturrat e.V. und stellt Räumlichkeiten für Stipendiaten des Literaturrats aus hessischen Partnerregionen zur Verfügung. Zusätzlich gibt es weit reichende Kooperationen mit dem Staatstheater Wiesbaden, unter anderem beiu "Neue Stücke aus Europa" und dem Hessischen Rundfunk beim "hr2-Hörfest Wiesbaden".
Die programmatische Arbeit und Öffentlichkeitsarbeit des Hauses wird vom Förderverein Literaturhaus Villa Clementine e.V. unterstützt.



