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Gerhard Richter - Frühe Bilder

In Erinnerung an eine der ersten Museumsausstellungen Gerhard Richters, die vom 25. Juni bis zum 21. August 1966 im Museum Wiesbaden stattfand, kehrt bis 17. Juni 2018 eine Überblicksauswahl seiner frühen Bilder in das Museum Wiesbaden zurück.

Gerhard Richter, geboren 1932, ist ein Künstler, dessen Werk die Trennung von abstrakter und gegenständlicher Malerei hinter sich lässt - das zeigen seine Werke in der Ausstellung "Gerhard Richter - Frühe Bilder", die bis 17. Juni 2018 im Museum Wiesbaden zu sehen ist. Weder kultivieren seine Gemälde ein selbstgenügsames Spiel von Farben und Formen, noch zeigen sie ein ungebrochenes Bild der Wirklichkeit. So befragt der Malerskeptiker Richter die Abbildlichkeit selbst dann, wenn die Realität und ihre Fakten Thema seiner Gemälde sind. Besonders gilt das für seine Tür-, Vorhang und Fensterbilder der 1960er-Jahre.

Daneben sind Schlieren und Wolken, Durchgänge und Türen zentrale Motive der Malerei Richters, die sinnbildlich für seine bis heute andauernde Auseinandersetzung im Spannungsfeld von Gegenständlichkeit und Abstraktion stehen. Diesen Arbeiten stehen ausgesuchte Landschaften und Porträts gegenüber, deren Figuration als Fotovermalung ins Flächige verfließt und damit dem Sujet die von Richter gesuchte Uneindeutigkeit verleiht.

In Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn und dem S.M.A.K. in Gent zeigt das Museum Wiesbaden als dritte Station die Ausstellung "Gerhard Richter — Frühe Bilder" in einer erweiterten Präsentation.

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