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Kultur

Geschichte Wiesbadens 1945 bis 2011

2011

Im Januar wird am Standort der ehemaligen Synagoge das Mahnmal für die ermordeten Wiesbadener Juden auf dem Michelsberg der Öffentlichkeit vorgestellt.

2010

Verschiedene städtebaulich bedeutsame Projekte werden auf den Weg gebracht, unter anderem wird ein Bebauungsplan verabschiedet, der die Revitalisierung des Stadtviertels südlich der Gerichtsstraße vorsieht. Im Bereich des sanierungsbedürftigen Kulturveranstaltungszentrums Schlachthof fällt die Entscheidung zugunsten eines Neubaus und der Sanierung des Wasserturms. Eine weitere bedeutsame Weichenstellung ist der Beschluss zur Verlegung des europäischen Hauptquartiers der US-Armee von Heidelberg nach Erbenheim.

2009

Ende September wird nach mehrjähriger Sanierungszeit das Literaturhaus Villa Clementine wieder eröffnet. An einem Tag der offenen Tür und bei weiteren Veranstaltungen lauschen zahlreiche Besucher Lesungen von Autoren wie Peter Stamm, Urs Widmer und Hanns-Josef Ortheil und den orientalischen Märchen des Geschichtenerzählers Jusuf Naoum.

Nach dem Ausstieg der Barclays Bank aus der Finanzierung des geplanten Kohlekraftwerks auf der Ingelheimer Aue kommt im Oktober ein von der Landeshauptstadt Wiesbaden in Auftrag gegebenes Gutachten zu dem Schluss, dass ein Kohlekraftwerk aus energiewirtschaftlicher Sicht unnötig ist.

Am 1. November 2009 erliegt die beliebte CDU-Politikerin und langjährige Stadtverordnetenvorsteherin Angelika Thiels einem Krebsleiden.

2008

Im September eröffnet das "LuisenForum" an der Schwalbacher und Dotzheimer Straße. Nach dreijähriger Bauzeit ist der Umbau zu einem mehrgeschossigen Shoppingcenter mit einem großzügigen überdachten Lichthof abgeschlossen. Die Fußgängerzone erhält im Bereich der Kirchgasse ein großes, sprudelndes "Wasserspiel", das nach Einbruch der Dunkelheit beleuchtet ist und eine stimmungsvolle Atmosphäre verbreitet.

2007

Das Kurhaus feiert im Mai mehrere Tage lang sein 100-jähriges Bestehen. Höhepunkt ist ein Festakt mit 750 Ehrengästen, die das original nachgekochte Kaisermenü vom Eröffnungsabend im Jahr 1907 genießen. Die Landeshauptstadt Wiesbaden ist im Oktober drei Tage lang Gastgeberin der deutsch-russischen Regierungskonsultationen, dem so genannten "Petersburger Dialog".

2006

Am 19. Mai 2006 wird die "Parkgarage Kurhaus, Casino/Staatstheater" nach genau 15-monatiger Bauzeit in Betrieb genommen.

2005

Die Neugestaltung des Mauritiusplatzes mit Quellbrunnen und Wasserfontänen wird abgeschlossen. Es beginnen die Ausschachtungsarbeiten zum Bau der neuen Tiefgarage Bowling Green vor dem Kurhaus.

2004

Nach einem Ideenwettbewerb wird die Neugestaltung der Fußgängerzone in Angriff genommen und der Schlossplatz zwischen Rathaus und Landtag saniert. Das ehemalige Wiesbadener Grandhotel "Rose" am Kranzplatz dient seit dem Umbau und Restaurierung als "neue Regierungszentrale" der Hessischen Landesregierung. Auch der Hauptbahnhof präsentiert sich nach 16-monatiger Renovierung in neuem Glanz.

2003

Das Thermalbad Aukammtal wird nach einer zweijährigen Umbau- und Sanierungsphase wiedereröffnet. Neu ins Leben gerufen wird die "Wiesbadener Bürgerstiftung", die mit Verschönerungsvorhaben und gemeinnützigen Projektideen zur verbesserten Lebensqualität der Menschen in Wiesbaden beitragen möchte.

2002

Im August wird der "Gedenkraum für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft" im Rathaus eröffnet.

2001

Die Hochbrücke am Michelsberg, die am 18. Oktober 1971 dem Verkehr übergeben worden war, wird abgerissen.

1996

Das "Weiße Haus von Wiesbaden", die 1904 erbaute Söhnlein-Villa, wird zum 1. April von den Amerikanern dem Land Hessen übergeben.

1994

Bürgerbefragung über die bauliche Nutzung und Gestaltung des Dernschen Geländes.

1993

Die Amerikaner räumen das Camp Pieri und die Lindsay Air Station.

1991

Am 9. November wird die Gedenkstätte "Unter den Eichen" eingeweiht. Sie erinnert an das früher hier gelegene Außenkommando des Konzentrationslagers Hinzert.

1985

Im April wird der neu gestaltete Luisenplatz der Öffentlichkeit übergeben, wodurch ein neuer städtebaulicher Akzent gesetzt wird: Durch den Bau einer Tiefgarage entfällt seine bisherige Nutzung als Parkplatz.

1982

Nach rund sechsjähriger Bauzeit werden am 18. Oktober die neuen städtischen Kliniken auf dem Freudenberg eröffnet; sie erhalten den Namen Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken nach dem 1976 tödlich verunglückten hessischen Sozialminister.

1979

Wiesbaden erhält eine Goldmedaille im Wettbewerb "Stadtgestaltung und Denkmalschutz im Städtebau".

1977

Auringen, Breckenheim, Delkenheim, Medenbach, Naurod und Nordenstadt werden zum 1. Januar nach Wiesbaden eingemeindet.

1974

Mit dem Beginn der Sanierung des Bergkirchenviertels wird den Bebauungsplänen der 60er Jahre eine endgültige Absage erteilt, die großflächig Abrisse historischer Bausubstanz vorgesehen hatten, dies auch in der so genannten "City Ost".

1970

Am 2. April wird die Deutsche Klinik für Diagnostik im Aukammtal eröffnet.

1969

Die Faulbrunnenstraße bildet das erste Teilstück der Wiesbadener Fußgängerzone; mit deren vorläufiger Fertigstellung wird dann am 14. September 1974 zum ersten Mal das Schlossplatzfest gefeiert.

1968

Wiesbaden richtet als erste deutsche Stadt zum 1. September "Busspuren" ein, die für den allgemeinen Verkehr gesperrt sind.

1964

Das ZDF - Zweite Deutsche Fernsehen - verlegt aus einem ersten Provisorium in Eschborn seinen Sendebetrieb nach Wiesbaden; hier bleibt die Sendezentrale bis zum Umzug zum eigentlichen Sitz des ZDF in Mainz Ende November 1984.

1962

Der "doppelte Brückenschlag" über den Rhein durch die Schiersteiner und die Weisenauer Brücken wird feierlich begangen.

1960 bis 1970

Es entstehen die Hochhaussiedlungen Gräselberg, Klarenthal und Schelmengraben.

1957

Die erste Halle der Rhein-Main-Hallen wird eröffnet.

1956

Am Gustav-Stresemann-Ring wird das Verwaltungsgebäude des Statistischen Bundesamtes fertig gestellt, errichtet nach Plänen von Paul Schaeffer-Heyrothsberge.

1953

Das 1951 gegründete Bundeskriminalamt bezieht seinen Neubau auf dem Geisberg; es ist die erste Bundesbehörde, die in Wiesbaden ihren Sitz nimmt.

1949

Wiedereröffnung des Spielbankbetriebes.

1948/1949

Wiesbaden-Erbenheim gehört zu den acht Versorgungsflughäfen, die West-Berlin in der Zeit der sowjetischen Blockade vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 mit lebenswichtigen Gütern versorgen.

1945

General Eisenhower verkündet am 19. September die Gründung des Landes Groß-Hessen; Wiesbaden wird am 12. Oktober Hauptstadt von Groß-Hessen, später Landeshauptstadt des Landes Hessen.

1945

Durch Anordnung der amerikanischen Militärregierung vom 25. Juli werden die rechtsrheinischen Mainzer Vororte Amöneburg, Kastel und Kostheim in den Stadtkreis Wiesbaden eingegliedert.

1945

Der demokratische Neubeginn beginnt auch in Wiesbaden.

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