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Kultur

Dalai Lama

Am 27. Juli 2005 trug sich der Dalai Lama in das Goldene Buch der Stadt Wiesbaden ein.

Tendzin Gyatsho wurde am 6. Juli 1935 in Takster in der osttibetischen Provinz Amdo geboren. Im Jahr 1950 wurde er als 14. Dalai Lama inthronisiert.

Bis zur Besetzung Tibets durch China im Jahr 1959 war er neben seinem Amt als geistiger Führer auch Regierungschef Tibets. Seither lebt der buddhistische Mönch im Exil und setzt sich international für die Interessen seiner Landleute ein.

Im Jahr 1989 wurde ihm aufgrund seiner gewaltfreien Politik für ein freies Tibet der Friedensnobelpreis verliehen. Am 27. Juli 2005 würdigte das Land Hessen das Wirken des Dalai Lama mit der Verleihung des Hessischen Friedenspreises.

Bei diesem Besuch in Wiesbaden empfing Oberbürgermeister Diehl den hohen Gast im Festsaal des Rathauses. Er lobte das Engagement des Dalai Lama für den Frieden und zeigte sich von seinem Besuch in Wiesbaden geehrt.

Tendzin Gyatsho dankte in seiner bescheidenen Art und trug sich anschließend in das Goldene Buch der Stadt ein.

Sein Amt als Regierungschef der Exilregierung legte er im Jahr 2011 nieder, um sich auf seine Funktion als geistiges Oberhaupt zu konzentrieren.

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