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Ballett: Eine Winterreise

Anfang Oktober 2017 wurde im Großen Haus die Ballett-Premiere "Eine Winterreise" nach Musik von Hans Zender nach Franz Schubert uraufgeführt. Die nächste Vorstellung steht am Freitag, 29. Dezember, auf dem Programm des Großen Hauses.

Nach der Ballett-Premiere von "Eine Winterreise" im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters wartet di enächste Aufführungen am Freitag, 29. Dezember, um 19.30 Uhr.

Mit der ersten Ballettproduktion in der Spielzeit 2017/18 begibt sich Ballettdirektor Tim Plegge choreografisch auf Reisen. Kurze Episoden fügen sich darin an die Struktur des Liederzyklus von Franz Schubert an und folgen dem Charakter der komponierten Interpretation des Wiesbadener Komponisten Hans Zender. "Eine Winterreise" erzählt vom Werden und Vergehen, von der Sehnsucht und einem Zustand der Suche, der aus der kontemplativen Auseinandersetzung mit sich selbst entstehen kann.

Das Ballett steht in der Tradition von Plegges Handlungsballetten, verlässt jedoch den bisher ergründeten Pfad der stringenten Narration. In den Kostümen von Judith Adam und dem Bühnenbild von Sebastian Hannak schwingen in dem Ballett Fragen nach Werden und Vergehen. Einsamkeit, Sehnsucht nach Liebe und Trost verweben sich zu einem großen Tableau menschlicher Emotionen.

Musikalische Leitung Benjamin Schneider, Choreografie Tim Plegge, Bühne Sebastian Hannak, Kostüm Judith Adam, Dramaturgie Esther Dreesen-Schaback.

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