Sprungmarken
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Suche einblenden
Kultur
Wo bin ich?
  1. Startseite
  2. Kultur
  3. Theater
  4. Staatstheater
  5. Märchenoper

Märchenoper "Hänsel und Gretel"

Die beliebte Oper "Hänsel und Gretel" kehrt im Dezember auf die Bühne im Großen Haus zurück. Am Samstag, 8. Dezember, hebt sich der Vorhang um 19.30 Uhr. Weitere Termine folgen am 11., 14. und 17. Dezember.

Als Weihnachts-Spiel, so erzählt man sich, soll die Familie Humperdinck die Oper "Hänsel und Gretel" jedes Jahr zu den Feiertagen aufgeführt haben. Engelbert Humperdinck schrieb sie gemeinsam mit seiner Schwester Adelheid Wette, die den Text nach der Märchensammlung der Brüder Grimm dichtete.

Seit der Uraufführung 1893 erobert das eingängige Werk die Bühnen im Sturm und erfreut vor allem zur Weihnachtszeit viele Generationen von Kindern (und Erwachsenen!). "Hänsel und Gretel" ist voller Melodien von Kinderliedern: "Brüderchen, komm tanz mit mir", "Ein Männlein steht im Walde" und der "Abendsegen".

Die Handlung ist sowohl eine Geschichte für Kinder als auch eine Fabel über die Liebe in harten Zeiten: Hänsel und Gretel wachsen in Not und Entbehrung auf, es gibt nicht genug zu essen, und der Vater verdient mit Mühe ein wenig Geld. Trotzdem toben die Geschwister ausgelassen durch die Wohnung, singen und tanzen – und werden zur Strafe von der Mutter in den Wald geschickt, wo sie Beeren sammeln sollen. Sie verlaufen sich, werden von der Hexe gefangen und befreien sich schließlich aus eigener Kraft. Eltern wie Kinder fallen sich erleichtert in die Arme, als sie sich wiederhaben.

Die Geschichte ist berührend und beglückend, einfach und tiefgründig zugleich. Sie löst Wilhelm Grimms Worte über das typische Märchen, "das Epos endigt immer, indem es eine endlose Freude auftut", aufs Schönste ein. Die Oper nach dem berühmten Märchen wird von der jungen Regisseurin Beka Savić in einer Inszenierung für Jung und Alt liebevoll neu erzählt.

Anzeigen