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Kultur

Tarbut-Filme im Caligari

Im Rahmen von "Tarbut – Zeit für jüdische Kultur" zeigte die Caligari FilmBühne am 27. und 28. September, den Dokumentarfilm "Shalom Italia".

Bereits zum zehnten Mal findet vom 29. August bis 5. Dezember 2017 in Wiesbaden die Reihe "Tarbut – Zeit für jüdische Kultur" statt. Auch im Caligari waren zwei thematisch passende Filme zu sehen. Am Mittwoch, 27. September um 20 Uhr, und am Donnerstag, 28. September um 18 Uhr, war der Dokumentarfilm "Shalom Italia" als Original mit Untertiteln zu sehen. Bereits vorher wirde "Die Geschichte der Liebe" gezeigt.

"Shalom Italia"

Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte dreier jüdischer Brüder (84, 82 und 73 Jahre alt), die sich auf die Suche nach jener Höhle in den toskanischen Wäldern begeben, in der sie sich als Kinder vor den Nazis versteckten. Sie suchen nicht nur einen geografischen Ort, sondern wollen auch eine gemeinsame Basis für ihre Erinnerungen finden und die einander widersprechenden Versionen ihrer Geschichten übereinbringen. Die Monate, in denen die Familie im Wald untertauchte und in unmittelbarer Todesgefahr fast ohne Nahrung und Wasser um ihr Überleben kämpfte, haben die Brüder jeweils unterschiedlich geprägt.

"Die Geschichte der Liebe"

Radu Mihăileanu verfilmte den Roman von Nicole Krauss über Schicksale jüdischer Emigranten in New York: Bevor der Zweite Weltkrieg ausbricht, verliebt sich der polnische Jude Léo in Alma und widmet ihr ein Buch. Doch die deutschen Besatzer zwingen Alma und ihre Familie zu flüchten. Léo hingegen bleibt zurück. Jahrzehnte später denkt Léo noch immer an seine große Liebe. Er weiß allerdings nicht, dass zur selben Zeit ein junges Mädchen in New York über das Manuskript seines Werks stolpert: Die erst 15-jährige Alma wurde nach einer Figur aus dem Buch benannt – einem Buch, das Léo vor mehr als einem halben Jahrhundert geschrieben hatte.

Die Literaturverfilmung "Die Geschichte der Liebe" nach dem Beststeller von Nicole Krauss wurde am 13. September gezeigt.

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