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Kultur

Tarbut - Ausstellung Nashim

Die Ausstellung "Nashim" mit Fotografien und Geschichten jüdischer Frauen in Deutschland von Rafael Herlich war im Rahmen von Tarbut vom 29. August bis 7. September 2017 im Rathaus zu sehen.

Der Fotochronist des jüdischen Lebens in Deutschland, Rafael Herlich, hat mit "Nashim" eine Hommage an die Weiblichkeit geschaffen, so das Top Magazin Frankfurt. Rafael Herlich porträtiert jüdische Frauen - hebräisch: Nashim - die den Holocaust überlebten, Frauen im Berufsleben, Frauen der "Women's International Zionist Organisation" (WIZO), Soldatinnen der Bundeswehr, Makkabi-Sportlerinnen, Studentinnen und Schülerinnen. So sind es insgesamt 50 Frauen aus ganz Deutschland geworden, die Herlich für seine Ausstellung fotografierte. Seine Ausstellung wurde im Rahmen von Tarbut am 29. August eröffnet und war bis zum 7. September im Rathaus zu sehen.

Aus "Nashim" ist auch ein Bildband mit Schwarz-Weiß-Fotografien und Texten entstanden, in denen die Frauen ihre Geschichten und ihre Verbindungen zum Judentum erzählen. Anhand von Kinderporträts werden die jüdischen Feiertage dargestellt und erklärt.

Die Ausstellung war bereits an einigen renommierten Standorten zu sehen. In Wiesbaden wurde eine Auswahl von 30 Porträts gezeigt. Rafael Herlich gelingt es, jüdisches Leben so einzufangen, wie es ist: ohne Stereotypen und Klischees. Herlich ist in Israel geboren und lebt als Fotograf in Frankfurt am Main, wo er sich im Laufe der Jahre einen hervorragenden Ruf als der Bild-Chronist des jüdischen Lebens in Deutschland erwarb. Im Jahr 2012 wurde seine Ausstellung "Weiterleben – Weitergeben, jüdisches Leben in Deutschland" ebenfalls im Rathaus gezeigt.

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