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Kultur

Tarbut – תרבות: Zeit für jüdische Kultur

Die Kulturreihe "Tarbut – Zeit für jüdische Kultur" findet im Jahr 2017 vom 29. August bis zum 5. Dezember bereits zum zehnten Mal statt.

Bereits zum zehnten Mal fand die Reihe "Tarbut – Zeit für Jüdische Kultur" in Wiesbaden statt. Nach der Eröffnung am 29. August erwartete die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen bis zum 5. Dezember 2017 ein hochwertiges und umfangreiches Programm, das von der Jüdischen Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Landeshauptstadt zusammengestellt wurde.

Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Staates Israel gab es im Jahre 2008 Gespräche zwischen der Jüdischen Gemeinde und dem Kulturamt mit dem Ziel, ein begleitendes Kulturprogramm zu organisieren. Dies gelang offensichtlich so gut, dass beschlossen wurde, diese Kooperation fortzusetzen. Die Jüdische Gemeinde und die Stadt freuen sich sehr und sind auch ein wenig stolz darauf, dass die Veranstaltungsreihe "Tarbut - Zeit für jüdische Kultur" 2017 ihr zehnjähriges Jubiläum feiern konnte. Den Auftakt zur Veranstaltungsreihe bildete eine Ausstellungseröffnung am 29. August im großen Festsaal des Rathauses durch Stadtrat Axel Imholz. Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger waren hierzu herzlich eingeladen. Die Ausstellung lief bis zum 7. September.

Zum zehnjährigen Jubiläum hatten sich die Veranstalter es sich nicht nehmen lassen, das musikalische Angebot etwas auszuweiten: Ein Highlight erwartete die Gäste bereits am 15. Oktober, als Sandra Kreisler mit den Musikern Gennadij Desatnik und Valeriy Khoryshman zu Gast war.

Weiterhin erwartete die Besucherinnen und Besucher die "Berlin Oriental Group" und die Pianistin Monica Gutman mit Tochter Cara und Ramon Jaffé. Zudem konnte man sich vom "fröhlich frivolen Klezmer-Punk" (FAZ) der "Jewish Monkeys" mitreißen lassen. Ein fesselndes Bewegtbild-Theater, zwei Kinofilme im Caligari sowie zwei Lesungen mit Igal Avidan und Adriana Altaras rundeten das vielfältige Angebot ab.

Die Jüdische Gemeinde bedankte sich sehr herzlich beim Kulturamt sowie bei dem Kulturzentrum Schlachthof für die jahrelange, erfolgreiche Zusammenarbeit. Ebenfalls ein großer Dank ging an den Zentralrat der Juden in Deutschland, der maßgeblich die musikalische Darbietungen gefördert hatte.

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