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Tarbut – תרבות: Zeit für jüdische Kultur

Bereits zum neunten Mal fand die Reihe "Tarbut – Zeit für Jüdische Kultur" in Wiesbaden vom 13. September bis zum 21. November 2016 statt. Die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen erwartete wieder ein hochwertiges und umfangreiches Programm, das von der Jüdischen Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Landeshauptstadt zusammengestellt wurde.

Die Jüdische Gemeinde und die Landeshauptstadt Wiesbaden hießen alle Interessierten und Gäste herzlich zur neunten Ausgabe von "Tarbut – Zeit für Jüdische Kultur" willkommen. Auch dieses Mal durfte man sich gemeinsam mit den Veranstaltern über ein hochwertiges und abwechslungsreiches Programm zwischen dem 13. September und 21. November freuen.

In diesem Jahr gab es für die Jüdische Gemeinde zudem gleich zwei historische Ereignisse ihrer eigenen Geschichte zu feiern: Vor 70 Jahren, am 22. Dezember 1946, entzündete Captain William Dalin, ein amerikanischer Soldat und erster Rabbiner der hiesigen Gemeinde, die Kerzen eines Chanukkaleuchters. Dies war auch der erste jüdische Gottesdienst nach Kriegsende in der renovierten Synagoge in der Friedrichstraße. Vor nunmehr 50 Jahren, im September 1966, folgte schließlich die Einweihung des Neubaus der Synagoge und des Gemeindezentrums.

Zwei Tage nach dem Festakt dieser Jubiläen startete Tarbut am 13. September mit einer Ausstellung im Rathaus, die sich den "Missing Synagogues" widmete. Gezeigt wurden Fotos von Orten Berlins, an denen einstmals eine Synagoge stand, in ihrem heutigen Erscheinungsbild und Zustand. Dabei wurde die Ausstellung um Fotos aus Wiesbaden ergänzt.

Natürlich waren auch wieder hervorragende musikalische Darbietungen im Programm zu finden. Im November folgten drei musikalische Leckerbissen hintereinander, die Hörgenuss auf hohem Niveau präsentierten, sowohl Alexander Kochetkov als auch die "Semitones" gastieren im Kulturforum und "The Angelcy" war im Schlachthof zu Gast.

Es warteten ebenso zwei Lesungen im Literaturhaus auf Besucher, Filme im Caligari sowie interessante Vorträge und Führungen. Die Jüdische Gemeinde und die Stadt hatten herzlich eingeladen, sich die Zeit für die jüdische Kultur zu nehmen und wünschten sowohl informative als auch unterhaltsame Stunden bei den Veranstaltungen.


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