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Leben in Wiesbaden

Leistungen zum Lebensunterhalt

Aufgabe und Ziel der Grundsicherung für Arbeitsuchende ist es, den Leistungsberechtigten ein menschwürdiges Leben zu ermöglichen, die Eigenverantwortung zu stärken und dazu beizutragen, dass Leistungsberechtigte aus eigenen Mitteln und Kräften ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

Die Grundsicherung umfasst Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes und darüber hinaus auch Leistungen zur Eingliederung in Arbeit.

Anspruchsvoraussetzungen

Diese Leistungen erhalten Personen auf Antrag, wenn sie

  • mindestens 15 Jahre alt sind und die gesetzliche Altersgrenze noch nicht erreicht haben,
  • mindestens drei Stunden täglich unter den üblichen Bedingungen des Arbeitsmarktes erwerbsfähig sein können,
  • ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort in Wiesbaden haben und
  • zusätzlich Hilfebedürftigkeit vorliegt.

Hilfebedürftigkeit liegt immer dann vor, wenn der Lebensunterhalt der Bedarfsgemeinschaft (= Familienmitglieder innerhalb des Haushaltes) nicht oder nicht ausreichend aus eigenen Kräften und Mitteln gesichert werden kann. Aus eigenen Mitteln bedeutet vor allem die Aufnahme einer zumutbaren Arbeit oder den Einsatz von zu berücksichtigendem Einkommen und Vermögen.

Zu den Leistungen zum Lebensunterhalt zählen zum Beispiel:

  • Laufende Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes (§ 20 SGB II)
  • Eventuelle Mehrbedarfe im Rahmen des § 21 SGB II (zum Beispiel bei Schwangerschaft, Alleinerziehung, Behinderung, kostenaufwändiger Ernährung)
  • Die angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung (§ 22 SGB II)
  • Einmalige Leistungen, wie zum Beispiel Erstausstattung für Bekleidung, Schwangerschaft oder Geburt, Erstausstattung für die Wohnung.

Weitere Informationen können dem "allgemeinen Merkblatt" sowie dem Merkblatt "Kosten der Unterkunft und Heizung - Allgemeine Informationen" entnommen werden.

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