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Leben in Wiesbaden

Netzwerk Leseförderung Wiesbaden

Das Ziel des Netzwerks Leseförderung ist es, die verschiedenen Angebote zur Leseförderung für Kinder und Jugendliche in Wiesbaden transparenter zu machen und ehrenamtliches Engagement anzuerkennen und zu unterstützen. Auch die stärkere Vernetzung der einzelnen Akteure steht im Fokus.

Das Büro für Kommunale Bildungsprojekte der Stadt Wiesbaden, damals im Schuldezernat, hat im Frühjahr 2013 eine Gesprächsrunde zur Vernetzung der auf dem Gebiet der Leseförderung in Wiesbaden engagierten Institutionen und Personen ins Leben gerufen. Zum Netzwerk gehören: Ehrenamt Schule, Freiwilligenzentrum Wiesbaden, Justus e.V., Kulturamt Wiesbaden mit dem Literaturhaus Villa Clementine und den Stadtbibliotheken, MitInitiative Wiesbaden, einige Wiesbadener Grundschulen, Netzwerk Leseförderung Rheingau-Taunus e.V., Staatliches Schulamt Wiesbaden, vhs Wiesbaden, Vertreter weiterer städtischer Ämter, zum Beispiel die Abteilung Kindertagesstätten des Amtes für Soziale Arbeit, Gesundheitsamt, Integrationsamt, Schulamt. Auch engagierte Einzelpersonen arbeiten im Netzwerk mit.

Am 22. November 2014, direkt an den bundesweiten Vorlesetag der Stiftung Lesen am 21. November anschließend – veranstaltete das Netzwerk in der Mauritius-Mediathek einen "Lesetag". Unter dem Titel "Spaß am Lesen zu Tage fördern" sollten hilfreiche Informationen und Anregungen zum Thema gegeben und auf Möglichkeiten der Fortbildung aufmerksam gemacht werden. Ziel dieser Veranstaltung war es, das Engagement der Ehrenamtlichen, die im Bereich Vorlesen und Leseförderung aktiv sind, anzuerkennen sowie weitere Ehrenamtliche hinzuzugewinnen, zum Beispiel als Lesepaten oder Mitarbeitende in Schulbibliotheken.

Bewusst wurde als Ort die neue Mauritius-Mediathek gewählt, in der sich seit Frühjahr 2014 die zentrale Stadtbibliothek, die Musikbibliothek sowie das Medienzentrum Wiesbaden e.V. befinden. Herzstück der Veranstaltung war ein Fachvortrag von Claus Claussen, Diplompädagoge mit langjähriger Erfahrung im Schuldienst, der sich auch nach der Pensionierung für sein Herzensanliegen engagiert. Der Autor von einschlägigen Büchern und Fachbeiträgen ist heute als Vorleser und Geschichtenerzähler in mehreren Grundschulen und Kindergärten aktiv. Beim Lesetag hat er einige seiner Ideen, wie Kinder für das Lesen begeistert werden können, vorgetragen und aus seiner langen Erfahrung als Lehrer, Fortbilder sowie ehrenamtlicher "Erzählopa", wie er sich selbst nennt, berichtet.

Abgerundet wurde der Lesetag durch ein Improvisationstheaterstück sowie durch die Abfrage der Beteiligten, welche Fortbildungsangebote wünschenswert sind. Bei einem kleinen Imbiss war die Möglichkeit zu Information und Austausch geboten; Netzwerkpartner, die sich entweder selbst über neue Ehrenamtliche in ihren Reihen freuen würden, wie beispielsweise Ehrenamt Schule, oder Interessierte weitervermitteln, wie das Freiwilligenzentrum Wiesbaden, waren präsent. Nicht zuletzt konnten sich am Ende eine Besucherin oder ein Besucher über einen E-Book-Reader freuen, der zur Verlosung stand.

Der Lesetag bildete den Auftakt zu einer Reihe von Vorträgen und Fortbildungen ab dem Jahr 2015.

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