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Leben in Wiesbaden

Regionale Schulen

Blinde, sehbehinderte, gehörlose und hörbehinderte Kinder werden aufgrund ihrer geringen Anzahl in regionalen Förderschulen außerhalb Wiesbadens unterrichtet.

Die Schule mit dem Förderschwerpunkt motorische und körperliche Entwicklung betreut Kinder, deren körperliche Schädigungen sie so stark einschränken, dass sie keine andere Schulform  besuchen können. Der Ansatz ist ganzheitlich - Unterricht, Erziehung sowie Therapie und Pflege sind eng miteinander verknüpft.

Die Schule bietet je nach Behinderungsart und Leistungsfähigkeit des Kindes den Lehrstoff der Grund- und Hauptschule oder der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen an. Diese individuelle Unterweisung wird durch kleine Klassen ermöglicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der körperlichen und motorischen Förderung der oft mehrfachbehinderten Kinder, zum Beispiel durch Krankengymnastik, Behindertenturnen und Behindertenschwimmen. Die Schule mit dem Förderschwerpunkt motorische und körperliche Entwicklung gibt es auch als Ganztagsschule. Der Abschluss entspricht demjenigen der Hauptschule oder der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen.

Schule mit dem Förderschwerpunkt Sehen

Es gibt in Hessen nur eine Schule für Blinde. Die Johann-Peter-Schäfer-Schule befindet sich in Friedberg bei Frankfurt.

Sehbehinderte Kinder aus Wiesbaden besuchen die Hermann-Herzog-Schule in Frankfurt am Main.

Schule mit dem Förderschwerpunkt Hören

Für Gehörlose Kinder gibt es in Hessen die Johannes-Vatter-Schule in Friedberg bei Frankfurt.

Hörbehinderte Kinder werden in Hessen in Zentralschulen unterrichtet.  Wiesbaden gehört zum Schulbezirk der Freiherr-von-Schütz-Schule in Bad Camberg. Der Transport von und zur Schule erfolgt durch Schulbusse. Auf Wunsch kann auch das Internat besucht werden.

Die Schule am Sommerhoffpark, eine weitere Schule für Hörbehinderte in Hessen, befindet sich in Frankfurt am Main.

Schule mit dem Förderschwerpunkt motorische und körperliche Entwicklung

Erziehungsberechtigte körperbehinderter Schülerinnen bzw. Schüler können die Aufnahme ihrer Kinder in das Antoniushaus in Hochheim beantragen. Die Kinder werden dort internatsmäßig untergebracht: Ihnen stehen moderne, therapeutische Einrichtungen zur Verfügung; ärztliche Betreuung ist sichergestellt. Die Kinder können am Wochenende (Fünftagewoche) nach Hause geholt werden.

Beratung und Auskünfte zu diesen regionalen Förderschulen im Rhein-Main-Gebiet erteilt die Helen-Keller-Schule in Wiesbaden.

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