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Leben in Wiesbaden

Friedhof Breckenheim

Bergwiesenstraße
65207 Wiesbaden-Breckenheim
  • besteht seit 1819
  • Fläche: 8.684 Quadratmeter
  • Busanbindung: Linie 23
  • Haltestelle: Alte Dorfstrasse
  • Grabarten: Erdwahlgräber, Erdreihengräber, Urnenwahlgräber, Urnenreihengräber, Kinderreihengräber

Der Friedhof befand sich vor 1819 noch im Kirchhof der heutigen Evangelischen Kirche, die 1724 an Stelle der früheren Nikolauskapelle erbaut wurde. Auf dem heutigen Friedhof blieb in der Mitte eine einzige ältere Grabstätte erhalten: Pfarrer Walther, der von 1910 bis 1926 Pfarrer in Breckenheim war, wurde hier 1962 zu Grabe getragen. Im Familiengrab liegen auch seine Frau und beide Kinder. Das Grab mit dem großen schwarzen Grabmal wird von der Gemeinde bis 2045 erhalten und gepflegt. 1945 wurde das einzige Soldatengrab eingerichtet. Ein junger Mann aus der Eifel, der in Breckenheim stationiert war, wurde hier beerdigt. Das Soldatengrab wird bis 2045 erhalten und von einer Breckenheimer Bürgerin gepflegt, bei der der Soldat beherbergt war. Die heutige moderne Trauerhalle, die etwa 200 Trauergäste fasst, ließ der Breckenheimer Bürgermeister Willi Blankemeyer nach der Friedhofserweiterung 1979 erbauen. In den Jahren 1947 bis 1979 wurde eine kleine Leichenhalle, die einen Sarg fasste, genutzt, die Bürger unter dem Bürgermeister Karl Albert eigenhändig gebaut hatten. Bis 1947 wurden die Verstorbenen noch zu Hause aufgebahrt.

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