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Leben in Wiesbaden

Friedhof Frauenstein

Georgenborner Straße
65201 Wiesbaden-Frauenstein
  • besteht seit 1909
  • Fläche: 12.450 Quadratmeter
  • Busanbindung: Linien 24 und 47
  • Haltestelle: Herrenbergstraße
  • Grabarten: Erdwahlgräber, Erdreihengräber, Urnenwahlgräber, Urnenreihengräber, Kinderreihengräber

Der 1836 südlich oberhalb des Ortes angelegte Friedhof wurde später mehrfach erweitert. Von denkmalpflegerischem Interesse sind  heute nur noch einige Einzelobjekte und die Grabstätte der Grafen von Hatzfeld-Wildenburg. Als Begräbnisplatz einer ehemals rein katholischen Gemeinde besitzt der Friedhof ein Friedhofskreuz aus rotem Sandstein mit großem Korpus aus Gusseisen, das wohl in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden ist.

Unweit des Friedhofskreuzes steht das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs in Form eines kleinen antiken Grabmals aus rotem Sandstein.

An der Nordecke der neuen Ummauerung ist ein großes Epitaph aus grauem Marmor mit kaum noch lesbarer Inschrift eingelassen, das aufgrund seiner Gestaltung in die Zeit um 1800 datiert werden kann.

Einen sehr stimmungsvollen Bereich innerhalb des älteren Friedhofsteiles bildet die ausgedehnte, im späten 19. Jahrhundert angelegte Grabstätte der Grafen von Hatzfeld-Wildenburg, deren rechteckige, leicht nach Süden fallende Fläche teilweise mit einem schmiedeeisernen Gitter eingefasst ist und an den Längsseiten von großen Eiben und Lebensbäumen flankiert wird. Die Gruft als eigentlicher Bestattungsplatz tritt oberirdisch kaum in Erscheinung. Unter den wenigen in der Längsachse aufgereihten Einzelbestattungen fallen zwei durch ihre hohen Kreuze und die angelehnten Schrifttafeln aus weißem Marmor auf.

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