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Leben in Wiesbaden

Eiskellerhügel

Der Eiskellerhügel wurde schon vor der Entstehung des Kurparks angelegt. Erst später wurde dieser in den Kurpark integriert.

Früher, als es noch keine elektrischen Kühlschränke gab, kühlte man seine Lebensmittel mit natürlichen Eisstangen oder -platten. Diese wurden in den Eis­kellern bis zu einem Jahr zwischen­gelagert. Eiskeller sind ganz oder teilweise unterirdische Bauwerke, die oft an Schlössern und anderen herr­schaft­lichen Bauten ange­gliedert waren. In der kühlen Luft der frühen Morgenstunden wurde das Eis in die Küche gebracht. Es war eine körperlich schwere Arbeit die Eisblöcke aus dem Eis herauszulösen und diese dann zu den Eiskellerhügeln zu transportierten.

Kleine Eiskeller wurden Anfang des 20. Jahrhunderts noch errichtet und bis in die 1950er Jahre genutzt. Der unterirdische Eiskeller war schon vor dem Kurpark angelegt (vor 1808). Als der Kurpark vergrößert wurde, nahm man den Eiskellerhügel mit in das Gebiet des Parks auf. Heute ist der Eiskeller nicht mehr öffentlich zugänglich.

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