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Leben in Wiesbaden

Geschichte des Kurparks im 20. Jahrhundert

Im 20. Jahrhundert wurde der Kurpark oft umgestaltet, bis er zu dem prunkvollen Park wurde, den die Wiesbadener heute kennen.

Zu Ehren des damals beliebten Schriftstellers Gustav Freytag, der die letzten Jahre in Wiesbaden verweilte, errichtete man 1905 das Gustav-Freytag-Denkmal. Danach folgte 1907 das vom Bildhauer Hugo Berwald gestaltete Ferdinand Hey’l Denkmal.

Durch die steigende Anzahl an Kurgästen und den Neubau des Kurhauses wurde Heinrich Zeininger (Leiter der Garten­bau­abteilung der Stadt) beauftragt den Park nach Wettbewerbsplänen des Hannoverschen Stadt­garten­direktors Julis Trip umzugestalten. Aus diesen Plänen entstand ein markantes Wegesystem mit breiten Hauptwegen und symmetrisch angeordneten Bänken zum Verweilen, die Vergrößerung der Kurhaus­terrasse und des Weihers im Osten, die Auflösung des kleinen Weihers mit seiner Brücke, das Aufstellen eine Pavillons am Weiherufer und die Neugestaltung des Nizzaplätzchen.

Im Jahr 1937 wurde der Baumbestand ausgelichtet und auf der großen Wiese einige große Bäume gefällt, sodass diese heller und luftiger erschien.

1950 nahm der gusseiserne Fisch Einzug in den Kurpark. Am Anfang wurde er im alten Wasserbecken auf dem Eiskellerhügel installiert. Als dieser abgebaut wurde, nahm der Fisch seinen jetzigen Platz im Weiher ein. In den 50er Jahren wurde eine Tanzplattform mit einem Kiosk und Cafébereich installiert, welche erst 1994 wieder abgebaut wurde. Auch der Eiskellerhügel wurde 1953 im Stil der 50er Jahre umgestaltet. 1965 stiftete ein Wiesbadener Bürger die Bronzeplastik "Flötenspieler".

Rund um die Konzertmuschel finden regelmäßig diverse Großveranstaltungen statt. Angefangen bei den Konzerten des Rheingau Musik Festivals, über Public Viewing zu Fußballweltmeisterschaften, den Besuch des Dalai Lama bis zur jährlichen Besichtigung von Oldtimern bei der Concours d'Élégance. Diese Veranstaltungen sind immer wieder Publikumsmagnete, die Besucher in den Park ziehen.

2016 sanierte man die kleine Konzertterrasse, sodass diese für Veranstaltungen wieder genutzt werden kann. Buchungen sind über den Veranstaltungsservice des Kurhauses möglich.


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