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Leben in Wiesbaden

"Hier in Wiesbaden" wendet sich an Deutsch lernende Zuwanderer

Der Wiesbadener Kurier und das Wiesbadener Tagblatt veröffentlichen erstmals eine Zeitung, die sich an Deutsch lernende Zuwanderer in Wiesbaden wendet.

Unter dem Titel "Hier in Wiesbaden" will die Redaktion auf 20 Seiten im halben rheinischen Format Flüchtlingen, Asylbewerbern und Migranten helfen, in der hessischen Landeshauptstadt Fuß zu fassen und "hier" die deutsche Sprache zu erlernen.

3.000 Exemplare wurden Ende Januar 2016 an die wichtigsten Anlaufstellen der Zielgruppe in der Stadt verteilt, darunter die Ausländerbehörde, das Rathaus, Vereine, Sprachschulen und die Volkshochschule. Ziel von "Hier in Wiesbaden" ist es, nützliche Informationen über den Alltag in Deutschland und speziell in der hessischen Landeshauptstadt verständlich zu vermitteln: Welche öffentlichen Verkehrsmittel gibt es? Wo kann man in Wiesbaden Einkaufen gehen? Wie funktioniert das Schulsystem? An wen kann man sich wenden, wenn man krank ist? Mit Hilfe einer in das Blatt integrierten Stadtkarte können sich die Leser leichter orientieren; Informationen wie Ticketpreise und Webadressen bieten einen Extra-Nutzwert.

"Hier in Wiesbaden" soll in erster Linie Teilnehmern von Deutsch- und Integrationskursen als Lernmaterial zugute kommen. Alle Artikel sind auf dem Sprachniveau A2 auf Deutsch verfasst, das heißt, die Texte enthalten kurze Sätze, wenige Satzgefüge und kaum Fremdwörter. Schwierige Begriffe werden mit Hilfe einer Lexikonspalte erklärt. Die Texte sind kurz gehalten, Schaubilder und Fotos sorgen für noch mehr Verständlichkeit. Es ist geplant, die Zeitung quartalsweise zu aktualisieren und in späteren Ausgaben auch die Betroffenen selbst zu Wort kommen zu lassen.

Die Zeitung kann als PDF-Datei heruntergeladen werden, es gibt sie aber auch in einer Online-Version.

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