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Leben in Wiesbaden

Wiesbaden – jung.aktiv.forsch(t).

Das Projekt der Jugendinitiative des Aktiven Museums Wiesbaden aktiviert bürgerschaftliches Engagement von Jugendlichen und wird durch die Landesstiftung "Miteinander in Hessen" ermöglicht.

Die Jugendinitiative "Spiegelbild" des Aktiven Museums Wiesbaden hat 2016 ein Projekt für Jugendliche entwickelt, um das bürgerschaftliche Engagement in dieser Zielgruppe stärker zu aktivieren. Unter dem Motto "Wiesbaden – jung.aktiv.forsch(t)." sollen die Jugendlichen motiviert werden, sich mit gesellschaftlichen Themen wie Ausgrenzung und Rassismus zu beschäftigen. Spiegelbild bietet hierfür den erforderlichen Rahmen und die professionelle Begleitung.

Ermöglicht wird das Projekt von der Landesstiftung "Miteinander in Hessen". Der Vorstandsvorsitzende der Landesstiftung, Staatsminister Axel Wintermeyer, war persönlich zum Kick-off an die Schulze-Delitzsch-Schule gekommen.

Junge Menschen interessieren sich wieder mehr für gesellschaftspolitische Themen. Sie wollen sich verstärkt in soziale Gestaltungsprozesse einbringen. Die Jugendlichen wollen zupacken, neue Horizonte erschließen und sind dabei auch bereit, Risiken einzugehen. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Shell-Jugendstudie, die 2015 veröffentlicht wurde – Erfahrungen, die auch die Jugendinitiative Spiegelbild in Wiesbaden gemacht hat. Jugendbildungsreferent von Spiegelbild, Hendrik Harteman, erklärt, junge Menschen engagierten sich grundlegend anders als Erwachsene. Sie benötigten eigene Rahmenbedingungen, um sich engagieren zu können. Es müsse um ihre eigenen Themen gehen, in einem zeitlich selbst bestimmbaren Projekt, das ein Ergebnis und eine direkte Wirksamkeit hätte.

Spiegelbild hat aus den Erfahrungen und Erkenntnissen das Projekt "Wiesbaden – jung.aktiv.forsch(t)." entwickelt, das an der Schulze-Delitzsch-Schule gestartet wurde. Im nächsten Schritt wird es inhaltliche Projekttage an weiterführenden Schulen und mit außerschulischen Jugendgruppen geben. Das Engagement für das Gemeinwesen soll dort durch Workshops aktiviert werden und sich auf diese Weise eine Gruppe von mindestens 15 jugendlichen Freiwilligen zusammen finden, die sich in ihrer freien Zeit für ein gemeinsames Projekt engagieren wollen. Im Herbst 2016 wird diese Gruppe dann ein eigenes Projekt in Wiesbaden umsetzen.

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