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Leben in Wiesbaden

Reformation in der Region

Die Buchvorstellung "Reformation wagen" beschäftigte sich am 13. September 2017 mit der Entwicklung des Protestantismus in Wiesbaden. Vorab gab es am 7. September den Vortrag "Gemeiner Nutzen und gute Ordnung", der sich mit der Stadt Wiesbaden im 16. Jahrhundert auseinandersetzte.

"Reformation wagen"

Wie kam die Reformation in die Region Wiesbaden? Dieser Frage geht das Buch "Reformation wagen" von Dr. Susanne Claußen nach. Am Mittwoch, 13. September 2017, stellte die Autorin ihr Buch im Haus an der Marktkirche, Schlossplatz 4, vor. Zu dem Abend wurden auch Oberbürgermeister Sven Gerich sowie Dekan Dr. Martin Mencke, die Leiterin des Stadtarchivs Dr. Brigitte Streich und Dr. Thomas Weichel von der Stabsstelle Identität erwartet.

Auch wenn Wiesbaden kein Mittelpunkt des Reformationsgeschehens war, lohnt sich anlässlich des 500-jährigen Jubiläums ein genauer Blick in die Wiesbadener Vorgänge, die die Stadtgeschichte bis heute prägen. "Reformation wagen – Bürger, Bauer, Edelmann in Zeiten großer Veränderung. Das Beispiel Wiesbaden und Umgebung" ist der vollständige Titel des Buches, das sich mit der Entwicklung des Protestantismus in Wiesbaden beschäftigt und einen Bogen in die heutige Zeit spannt. Die Publikation der Religionswissenschaftlerin Dr. Susanne Claußen ist mit Fotos, Grafiken und Texten in enger Kooperation mit dem Wiesbadener Stadtarchiv entstanden.

"Gemeiner Nutzen und gute Ordnung"

Ein weiterer Vortrag setzte sich mit der Stadt Wiesbaden im 16. Jahrhundert auseinander. Die Leiterin des Stadtarchivs, Dr. Brigitte Streich, referierte am Donnerstag, 7. September 2017, im Haus an der Marktkirche zum Thema "Gemeiner Nutzen und gute Ordnung". Wie hat man sich Wiesbaden in der frühen Neuzeit vorzustellen, welche Gebäude gab es, wie viele Menschen lebten in der Stadt? Wie war das Verhältnis der Bevölkerung zur Obrigkeit? Diesen und anderen Fragen ging der Vortrag nach.

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