Sprungmarken
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Suche einblenden
Leben in Wiesbaden
Wo bin ich?
  1. Startseite
  2. Leben in Wiesbaden
  3. Gesellschaft & Soziales
  4. Lesben und Schwule
  5. Koordinierungsstelle LSBT*IQ

Koordinierungsstelle für die LSBT*IQ-Community

Im September 2017 beschloss der Magistrat, ab 2018 eine LSBT*IQ-Koordinierungsstelle einzurichten. Diese dient der Beratung und Akzeptanzförderung von lesbischen, schwulen, bi-, trans- und intersexuellen Lebensweisen und stellt eine Schnittstelle zwischen Politik, Stadtverwaltung und der Community dar.

LSBT*IQ steht für "Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Trans*, Intergeschlechtlich und Queer". Laut einer repräsentativen Studie gehören in Deutschland etwa 7,4 Prozent der Menschen dieser Bevölkerungsgruppe an. Oberbürgermeister Sven Gerich geht in Wiesbaden von 20.000 Personen aus, die zu dieser Community zählen. Damit sie eine Anlaufstelle mit Beratung haben, besser wahrgenommen und akzeptiert werden, eine breitere Unterstützung und keine Nachteile erfahren sowie ein umfassendes Netzwerk entwickeln können, wird ab 2018 im Dezernat von Oberbürgermeister Sven Gerich eine Koordinierungsstelle für die LSBT*IQ-Community eingerichtet.

Die Koordinierungsstelle ist dem Oberbürgermeister, der sich den Wunsch der Betroffenen zu eigen gemacht hat und dementsprechend die Vorlage erstellte, unterstellt und wird organisatorisch dem Referat der Kommunalen Frauenbeauftragten zugeordnet.

In vielen anderen deutschen Städten gebe es diese Stellen bereits, so Oberbürgermeister Gerich, nun müsse nur noch die Stadtverordnetenversammlung das entsprechende Budget im Rahmen der Haushaltsplanberatungen im November zur Verfügung stellen, dann stünde einer Besetzung in 2018 nichts mehr im Weg. Das Konzept für die Arbeit der Koordinierungsstelle wurde den Fraktionen in den vergangenen Monaten von den Vereinen "Warmes Wiesbaden" und "Aids-Hilfe" vorgestellt; es fand breite Zustimmung. Danach stellen die folgenden fünf Aufgabenfelder die Basis für die Arbeit der Koordinierungsstelle dar: Fachpolitische Arbeit, Unterstützung der städtischen Referate, Unterstützung der LSBT*IQ-Community, Akzeptanzförderung sowie Beratung und Service.

Anzeigen