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Leben in Wiesbaden

Frühere Preisträger des Integrationspreises

Die Träger des Integrationspreises der Landeshauptstadt Wiesbaden der vergangenen Jahre sind in dieser Übersicht gelistet.

2016

Das Projekt "Wiesbaden – Deutschunterricht für Geflüchtete" des Vereins "Old Tablers 18" war Preisträger des Integrationspreises 2016.

Das ausgezeichnete Projekt widmet sich der sprachlichen, gesellschaftlichen und beruflichen Integration von geflüchteten Menschen im laufenden Asylverfahren. Neben dem Besuch eines Deutschkurses werden die Projektteilnehmenden durch die Mitglieder der "Old Tablers 18" sowie deren Freunde und Familien auch außerhalb des Sprachkurses begleitet und in ihren Integrationsbemühungen unterstützt und damit erste Weichen für eine berufliche Integration der Teilnehmenden gestellt. Durch Vorträge erhalten die Neuzuwanderer außerdem Informationen über Themen wie zum Beispiel die Gesundheitsversorgung, Politik, Bildung, Geschichte und Geographie in Deutschland. Die "Old Tablers 18" sehen in der Hilfe zur Selbsthilfe für die geflüchteten Menschen das primäre Ziel ihres Projektes.


2015

Das Begegnungsprojekt "get together" des Vereins Verami e. V. in Kooperation mit der Helene-Lange-Schule und dem Caritasverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus e. V. war Preisträger 2015.

Ein Begegnungsprojekt, bei dem sich 20 Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klasse der Helene-Lange-Schule ehrenamtlich als "Buddy-Gruppe" für geflüchtete Kinder und Jugendliche ab elf Jahren in Wiesbaden engagierten.


2014

Die multikulturelle Stadtteilzeitung "Mensch!Westend!" war Preisträger des Integrationspreises 2014.

"Mensch!Westend" wendet sich einmal im Monat an die Bewohnerinnen und Bewohner des Wiesbadener Stadtteils und wird gratis in rund 13.000 der dortigen Haushalte zugestellt. Darüber hinaus gibt es Auslagestellen innerhalb und außerhalb des Westends. Die Leserinnen und Leser mit Migrationshintergrund, denen das Hauptaugenmerk der Zeitung gilt, sollen auch als Macher des Blattes gewonnen werden. Deshalb werden sie gezielt in die Berichterstattung mit eingebunden. Mindestens die Hälfte der Artikel handelt von ihren Themen, Problemen und Festen. Dabei versteht sich "Mensch!Westend" jedoch nicht als Zeitung für Migranten, sondern für einen Stadtteil mit vielen Migranten: Die Menschen sollen mehr über sich und ihr Viertel erfahren.


2013

Das Projekt "Sprache baut Brücken" des Lions-Clubs Wiesbaden-Neroberg war Preisträger 2013.

Im Projekt "Sprache baut Brücken", das unter der Trägerschaft des Lions Club Wiesbaden-Neroberg durchgeführt wird, werden junge Menschen aus der Oberstufe Wiesbadener Gymnasien und der Fachhochschule als Tutoren ausgebildet. Sie arbeiten als Partner – nicht als Nachhilfelehrer – mit vier- bis zehnjährigen Kindern zusammen, die Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben. Ein- bis zweimal pro Woche treffen sich die Lernpartner im häuslichen Umfeld der Kinder. Dort haben sie die beste Möglichkeit, sich gegenseitig kennen- und verstehen zu lernen. Jeder jugendliche Tutor wird unterstützt durch einen erwachsenen Mentor aus dem Lions Club, der für den Tutor und das Kind beziehungsweise die Familie eine beratende Funktion hat. So findet ein Austausch von drei Generationen statt. Jeder kann dabei lernen und davon profitieren.


2012

Das Projekt "Gemeinsam in Wiesbaden" des Vereins "Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V." war Preisträger 2012.

Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. setzt sich vor allem für die Integration deutscher Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler aus Russland in Alltag und Kultur Wiesbadens ein. Durch hohes Engagement von Ehrenamtlichen ist es dem Verein gelungen, einer ganzen Bevölkerungsgruppe im Leben der Stadt eine Heimat zu geben und durch ihre zahlreichen Angebote und Projekte immer mehr zum Anlaufpunkt für interessierte Menschen aller Altersklassen und Nationen zu werden. So nehmen längst nicht nur die Kinder der Spätaussiedlerfamilien an den Projektangeboten teil, sondern mittlerweile auch deren Freundinnen und Freunde aus den Kindergärten und Schulen, um eines der zahlreichen Kunst-, Sprach- oder Sportangebote zu nutzen.


2011

Das Projekt "ECHO II – European Children Orchestra" des Fördervereins der Goetheschule war Preisträger des Integrationspreises 2011.

Im Jahr 2009 gründete der Musiker Gert Zimanowski mit 24 Kindern einer vierten Klasse der Goetheschule das "European Children Orchestra". Im Rahmen dieses Projektes lernten die Kinder trommeln, schrieben Gedichte und übten rhythmisches Sprechen. Das besondere Interesse des Projektes galt der Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern sowie der Verknüpfung von Sprache und Musik. Bei der von Herrn Zimanowski entwickelten "Talktone"-Methode entstand aus den verschiedenen Sprachen der Kinder Musik. Im Jahr 2010 wurde das Projekt ein weiteres Mal an der Goetheschule mit anderen inhaltlichen Schwerpunkten durchgeführt.


2010

Das Projekt "Kunst-Koffer" des Vereins "Kunstraum Westend e. V. – Verein für Kunst im Wiesbadener Westend" war Preisträger 2010.

Bei diesem Projekt handelt es sich um ein mobiles, offenes und kostenloses Kunstangebot, bei dem Kinder ohne Berücksichtigung ihrer Herkunft, sozialem Status oder sprachlicher Befähigung kostenlos und regelmäßig einen Zugang zu künstlerischen Materialien und Techniken erhalten.


2009

Das Projekt "Knast trotz Jugendhilfe?" des Vereins HUjA e. V. war Preisträger des Integrationspreises 2009.

Im Rahmen dieses Beteiligungsprojekts traten junge Inhaftierte der Justizvollzugsanstalt Wiesbaden in einen Briefkontakt mit Schülern, alten Menschen und Kommunalpolitikern in Wiesbaden, um so die Wiesbadener Jugendhilfe durch anregende Denkprozesse zu unterstützen.


2008

Das Projekt "Zeit zu bleiben" des Caritasverbandes Wiesbaden-Rheingau-Taunus e. V. und des Vereins Werkstatt für Bühne und Film e. V. war Preisträger des Integrationspreises 2008.

"Zeit zu bleiben" war ein multimediales Kulturprojekt, das die Migrationsgeschichte in Wiesbaden-Biebrich dokumentierte. 80 Personen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund beteiligten sich an den Workshops und Veranstaltungen und erarbeiteten Grundlagen, aus denen eine Struktur für das Theaterprojekt entstand.


2007

Das Projekt "christlich-islamischer Dialog in AKK", eine private Initiative christlicher und muslimischer Frauen aus Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim war Preisträger 2007.

Muslimische und christliche Frauen, die bereit sind, über die Kultur- und Religionsgrenze hinweg miteinander und voneinander zu lernen, trafen sich alle zwei Monate montags von 17.30 bis 19.30 Uhr abwechselnd im Gemeindezentrum St. Elisabeth in Mainz-Kastel oder in der Masjid-Ali-Moschee in Mainz-Kostheim.

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