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Leben in Wiesbaden

Soziale Stadt Gräselberg

Seit Ende 2015 ist der Gräselberg Standort des Bund-Länder-Programms "Soziale Stadt". Unter der Federführung der SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH - Städtebauförderung - wird das Programm "Soziale Stadt Gräselberg " umgesetzt.

Abschlussforum

Das Abschlussforum zu "Forum Soziale Stadt Gräselberg" findet am Samstag 22. September 2018, um 14 Uhr auf dem Quartiersplatz "Neue Mitte" unter dem Titel "Was sind die fünf wichtigsten Projekte" am Klagenfurter Ring 84 statt.

  • Abschluss der Beteiligungsreihe für das Entwicklungskonzept Gräselberg (ISEK)
  • Präsentation der Umfrage- und Beteiligungsergebnisse
  • Übersicht zu Handlungsfeldern – Zielen – Projekten
  • Informationen zu den nächsten Schritten
  • Kaffee, Kuchen, Kontakte und Schminkwittchen

Das Gebiet ist Wiesbadens älteste und größte "Satellitenstadt", mehrere Kleinquartiere mit jeweils unterschiedlichen Bewohnerstrukturen sind hier anzutreffen. Der Wohnungsbestand ist überwiegend aus den 1960er und 1970er Jahren, die als Mietwohnungen von Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften sowie als Werkswohnungen entstanden sind. Zusätzlich sind ältere Siedlungsteile aus den 1920er Jahren vorhanden mit einem hohen Eigentumsanteil. Die Eigenheimquote (Ein-bis Zwei-Familienhäuser gemessen am Gesamtgebäudebestand) liegt mittlerweile bei knapp 26 Prozent. Das Quartier ist gekennzeichnet durch teilweise einen hohen Modernisierungs- und Sanierungsbedarf, insbesondere hinsichtlich der energetischen Sanierung und durch fehlende Begegnungsstätten für die Stadteilbewohner.

Trotz hohem Grünanteil sind kaum Aufenthalts- und Spielbereiche auf privaten Flächen vorhanden. Öffentliche für die Quartiersbevölkerung nutzbare Grünflächen fehlen völlig.

Zielsetzungen des Programms

  • Bauliche Maßnahmen, unter anderem Neubau Stadtteilzentrum, Maßnahmen der Wohnungsgesellschaften an Wohngebäuden zur Modernisierung und energetischen Verbesserung, Barrierefreiheit der Zugänge und perspektivisch eine behutsame Nachverdichtung
  • Maßnahmen im Wohnumfeld, zur Verbesserung von Aufenthalts- und Nutzungsqualitäten
  • Mietergärten, Urban-Gardening-Projekte, Umgestaltung der Spiel- und Freiflächen, Schaffung von Aufenthalts- und Ruhemöglichkeiten
  • Verbesserung der (Fuß-) Wegebeziehungen, Gestaltung der Hauszugangsbereiche

Neben den klassischen investiven Projekten zur städtebaulichen Erneuerung liegen somit die Handlungsschwerpunkte und Zielsetzungen des Programms folgenden Bereichen:

  • Stärkung der Bildungsbeteiligung und der sozialen Teilhabe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
  • Förderung der Erwerbsbeteiligung durch zielgerichtete Platzierung von Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Stadtteil, beziehungsweise andere geeignete Maßnahmen für Arbeitsuchende des Stadtteils
  • Imageverbesserung des Stadtteils nach innen und außen
  • Stärkung der gelebten interkulturellen Integration und des multikulturellen Zusammenlebens
  • Aktivierung der Bewohnerinnen und Bewohner, sich für ihre gemeinsamen Belange einzusetzen, Förderung nachbarschaftlicher Selbsthilfe und gegenseitiger Unterstützung
  • Stärkung der Vernetzung der Institutionen und der zivilgesellschaftlichen Akteure im Stadtteil (soziale Einrichtungen, Schulen, Wohnungsbaugesellschaften, Kirchengemeinden
  • Integration und lebendiges Miteinander des bestehenden Quartiers und des Neubauquartiers "Auf den Eichen"

Neubau Stadtteilzentrum

Eine wesentliche Initialzündung für den Entwicklungsprozess im Stadtteil soll von dem Neubau des Stadtteilzentrums ausgehen. Das derzeit genutzte Stadtteilzentrum ist nicht sanierungsfähig. Die vorhandenen Raumkapazitäten reichen bei weitem nicht aus, um den aktuellen Bedarf an Angeboten der offenen Arbeit für Kinder und Jugendliche sowie an Treff- und Begegnungsmöglichkeiten aller Altersgruppen zu decken. Für den Neubau sind daher zusätzlich eine Bewegungshalle und ein Versammlungssaal geplant.

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