Earth Hour 2015 in Wiesbaden

Millionen Menschen schalteten zur "Earth Hour" am Samstag, 28. März 2015, rund um den Globus das Licht aus - als Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz. Wiesbaden machte mit und löschte das Licht am Kurhaus, auf dem Bowling Green und am Hessischen Staatstheater. Erstmals wurde auch die Straßenbeleuchtung in der Wilhelmstraße ausgeschaltet.
Earth Hour 2015 | © wiesbaden.de

Als am Samstag, 28. März 2015, um 20.30 Uhr die Lichter am Kurhaus, Bowling Green, Biebricher Schloss und anderen Plätzen in Wiesbaden für eine Stunde ausgingen, hatte die "Earth Hour" geschlagen. Die hessische Landeshauptstadt beteiligte sich zum fünften Mal in Folge an der weltweit größten symbolischen Umweltschutzaktion, bei der Millionen Menschen für eine Stunde das Licht ausschalteten, um damit ein Zeichen für den Schutz des Planeten zu setzen. Um den wirkungsvollen Effekt von möglichst vollständiger Dunkelheit zu erreichen, wurde erstmals auch die Straßenbeleuchtung auf der Wilhelmstraße zwischen Taunus- und Burgstraße ausgeschaltet.

Um 20.30 Uhr startete das Programm am Bowling Green, dem zentralen Veranstaltungsort. Dort sorgten Feuerkünstler und ein Stelzenvogel mit erleuchtetem Gefieder für spektakuläre und weithin sichtbare Lichtpunkte in der Dunkelheit. Die Band "Absinto Orkestra" heizte vor Ort mit temperamentvollen Rhythmen die Stimmung an. Das Umweltamt hatte alle Interessierten eingeladen, gemeinsam ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Mit einem mitgebrachten Windlicht konnte Jede und Jeder das aus Windlichtern aufgestellte Symbol der "Earth Hour" 60-Plus verstärken.

Der Auftakt zur "Earth-Hour" in Wiesbaden fand im Caligari statt. Gemeinsam mit dem Kulturamt präsentierte das Umweltamt den Film "Macht Energie". Die Dokumentation beleuchtete die Auswirkungen des immer schneller steigenden Energiebedarfs. Die offizielle Eröffnung und Begrüßung zur "Earth Hour" erfolgte durch Bürgermeister und Umweltdezernent Arno Goßmann.

Die Veranstaltung fand 2015 bereits zum neunten Mal statt. Sie wurde im Jahr 2007 vom "World Wide Fund For Nature" (WWF) ins Leben gerufen und hat sich zu einem weltweiten Ereignis entwickelt, das jedes Jahr größer wird. Im Jahr 2014 beteiligten sich über 7.000 Städte in 160 Ländern an der "Earth Hour" und selbst die Raumstation ISS knipste das Licht aus. Auch dieses Jahr hüllten viele tausend Städte ihre Wahrzeichen in Dunkelheit, darunter das Brandenburger Tor, der Eiffelturm in Paris und die chinesische Mauer. Ziel der "Earth Hour" ist es, ein Bewusstsein für ein umweltfreundlicheres und nachhaltigeres Leben und Handeln zu schaffen – weit über diese 60 Minuten hinaus.

Unterstützer und Multiplikatoren

Zahlreiche Gebäude, Plätze und Unternehmen schalten zur "Earth Hour" 2015 in Wiesbaden das Licht aus oder unterstützen die Aktion als Multiplikatoren.




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