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Leben in Wiesbaden

Energieeffizient Sanieren - Erfolgreich energetisch sanieren

Die folgenden Informationen für eine energiegerechte Gebäudesanierung zeigen die Möglichkeiten auf, bei ohnehin anstehenden Instandhaltungs- Beziehungsweise Modernisierungsarbeiten eine möglichst kostengünstige Kopplung mit Energiesparmaßnahmen zu erreichen. Es wird zugleich auf die Probleme hingewiesen, die bei nicht fachgerechter Durchführung auftreten können.

Dämmung von Außenwänden

Rund 25 Prozent der Heizenergie entweicht durch die Außenwände. Die wichtigste Ursache dafür ist ungedämmtes Mauerwerk mit hoher Wärmeleitfähigkeit. Wärmebrücken, Heizkörpernischen und Installationsschächte in der Außenwand sorgen für weitere Wärmeverluste, die wesentlich zum Energieverlust beitragen können.

Eine sorgfältige nachträgliche Außenwanddämmung von außen kann deren Wärmeverluste um bis zu 75 Prozent reduzieren. Der Dämmstoff sollte mindestens 14 bis 18 Zentimeter stark sein. Zur Ausführung kommen in der Regel Wärmedämmverbundsysteme oder die wärmegedämmte hinterlüftete Fassade - vorgehängte Fassade.

Das Wärmedämmverbundsystem (WDVS)

Beim WDVS, auch Thermohaut genannt, werden auf den vorhandenen (tragfähigen) Putz der Außenwand Mineralfaser- oder Hartschaumplatten aufgeklebt und zusätzlich durch Dübel gesichert. Darauf wird ein Grundputz aufgezogen, in den ein Gewebe eingebettet wird. Abschließend wird der neue Außenputz aufgebracht. Als natürliche Dämmmaterialien können auch Kork- oder Holzweichfaserplatten eingesetzt werden.

Wärmegedämmte hinterlüftete Fassade

Auf der alten Fassade wird eine Unterkonstruktion angebracht. Es ist auf eine möglichst wärmebrückenarme Befestigung zu achten. In die Zwischenräume dieser Konstruktion werden Fassadendämmplatten eingebracht.

Eine Hinterlüftung zwischen der Dämmung und der abschließend montierten Vorhangfassade sorgt für Tauwasserfreiheit. Die Dämmschicht selbst muss winddicht sein, damit sie nicht von Kaltluft hinterströmt werden kann. Eine Hinterströmung würde die Dämmwirkung erheblich reduzieren und könnte zu Bauschäden führen.

Innendämmung

Ist eine Außenwanddämmung von außen nicht möglich - zum Beispiel bei denkmalgeschützten Fassaden, kann eine Dämmung von innen erfolgen. Die Wärmeverluste lassen sich dann um bis zu 50 Prozent reduzieren. Als Dämmstoffstärke werden sechs bis acht Zentimeter empfohlen. Da es hier bei unsachgemäßer Ausführung zu Bauschäden kommen kann, sollte unbedingt fachlicher Rat beim Planer - zum Beispiel Energieberater, Architekt, Bauingenieur - eingeholt werden.

Bei guter Planung und Ausführung der Dämmmaßnahmen werden Wärmebrücken weitestgehend vermieden. Das Haus bekommt so einen durchgehenden Wärmeschutz.


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