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Leben in Wiesbaden

Faktencheck Fassadendämmung

Das Umweltamt hatte am Dienstag, 17. November 2015, um 19 Uhr zur Veranstaltung "Faktencheck Fassadendämmung - Dämmwahn oder Wohnkomfort" ins Rathaus eingeladen.

Hauseigentümer und Mieter sind verunsichert: Was ist dran an der Fassadendämmung? Trägt sie wirklich zum Wohnkomfort und Werterhalt von Immobilien bei oder sind Warnungen vor einem so genannten Dämmwahn mit erhöhten Schimmel-, Algen- und Brandrisiken berechtigt?

Das Umweltamt Wiesbaden ging dieser Frage nach und hatte zusammen mit der Klimaschutzagentur Wiesbaden am Dienstag, 17. November 2015, um 19 Uhr in den Sitzungssaal der Stadtverordneten ins Rathaus am Schlossplatz zur Veranstaltung "Faktencheck Fassadendämmung - Dämmwahn oder Wohnkomfort" eingeladen.

Experten und Praktiker der Architekten- und Stadtplaner-Kammer, der Ingenieurkammer, der GWW Wiesbadener Wohnungsbaugesellschaft mbH, der Maler- und Lackierer-Innung und der Berufsfeuerwehr sowie Energieberater der Hessischen Energiespar-Aktion und der Klimaschutzagentur nahmen zu verschiedenen Aspekte der Fassadendämmung Stellung.

Dabei sollten unter anderem die Punkte - Welche Energieeinsparungen sind möglich? Ab wann rechnet sich eine Wärmedämmung? Was ist architektonisch zu beachten und welche Anforderungen müssen an die Bauausführung gestellt werden? Welche Dämm-Materialien gibt es und wie steht es um Brandschutz, Recycling und Entsorgung? und wo kann man welche Fördergelder beantragen? - erörtert werden.

Ziel der Veranstaltung war es, mit Fakten zu einer differenzierten und sachlichen Darstellung beizutragen, um sanierungsinteressierte Hauseigentümer Handlungsentscheidungen zu erleichtern. Wer seine alte Hausfassade energetisch saniert und damit zur Energieeinsparung beiträgt, übernimmt Verantwortung für den Klimaschutz. Allein der Gebäudebereich verbraucht in Deutschland rund 40 Prozent der Energie und ist für ein Drittel der CO2-Emissionen verantwortlich. Ein großer Anteil entfällt dabei auf die Wärmeversorgung mit Heizenergie

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