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Leben in Wiesbaden

Projektbeschreibung

Neben dem lokalen Globalstrahlungswert bestimmen Dachform und
-größe, Neigung, Ausrichtung und Verschattung das solare Energiepotenzial des Gebäudebestands. Seit kurzem ist es methodisch möglich, vollautomatisch auf der Basis von hochaufgelösten Flugzeugscannerdaten und Grundrissdaten aus der Automatisierten Liegenschaftskarte (ALK) die Dachflächen zu ermitteln, die für die Gewinnung von Solarenergie optimal geeignet sind. Die Methode wurde im Rahmen des Forschungsprojektes "Sun-Area" entwickelt.

Das Umweltamt der Stadt Wiesbaden hat das Steinbeis Transferzentrum für Geoinformations- und Landmanagement beauftragt, mit dieser Methode eine flächendeckende und genaue Berechnung des solaren Energiepotenzials im Stadtgebiet durchzuführen. Für jeden positiv beurteilten Standort wurde die solare Eignung der Dachflächen analysiert. Dabei wurde zwischen der Eignung für Photovoltaik-Anlagen zur Stromproduktion und Solarthermie-Anlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung unterschieden. Für Photovoltaik-Anlagen wurden zusätzlich auch der potenzielle Stromertrag und die CO2-Einsparung berechnet. 

Das Vorhaben wird zu 50 Prozent aus dem ESWE Innovations- und Klimaschutzfonds gefördert.

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