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Leben in Wiesbaden

Lärm

Lärm zählt zu den Umweltbeeinträchtigungen, die in der Öffentlichkeit intensiv diskutiert werden. Schätzungsweise vierzig Prozent der Wiesbadener Bevölkerung fühlen sich zeitweise oder permanent durch Lärm belästigt.

Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Amtes für Wahlen, Statistik und Stadtforschung unter Wiesbadener Bürgerinnen und Bürgern aus dem Jahr 2000. Lärm ist die Umweltbelastung, über die am häufigsten geklagt wird.

Dabei hängt die Wirkung der Geräusche nicht nur von physikalischen Eigenschaften ab. Lärm wird individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen. Auch werden selbst verursachte Geräusche, wie vom eigenen Rasenmäher oder die Stereoanlage, eher hingenommen beziehungsweise sogar erwünscht.

Die individuelle Belästigungsschwelle schwankt also erheblich. Besonders nachts wenn alles ruhig ist, können Geräusche stören, die tagsüber nicht wahrgenommen werden.

Die Ziele der Landeshauptstadt Wiesbaden zum Immissionsschutz sind:

  • schädliche Umwelteinwirkungen durch Lärm vermindern oder beseitigen
  • Vorsorgemaßnahmen treffen, um neuen Lärmbelastungen vorzubeugen.

Die Maßnahmen der Lärmbekämpfung erstrecken sich in erster Linie auf:

  • Wohn-, Sport- und Freizeitlärm
  • Baulärm
  • Gaststättenlärm
  • Straßenverkehrslärm.

Die Stadt erteilt Auskünfte zu allgemeinen Lärmfragen sowie zu Flug-, Schienenverkehrs-, Industrie- oder Gewerbelärm.

Lärmschutzbeauftragter

Der Lärmschutzbeauftragte der Landeshauptstadt Wiesbaden kann bei Lärmbelästigungen, die im Wohnbereich, beim Sport oder bei Freizeitaktivitäten sowie bei Bau-, Gaststätten- und Straßenverkehrslärm auftreten, zu Rate gezogen werden.

Der Lärmschutzbeauftragte und seine Mitarbeiter sind im städtischen Umweltamt telefonisch sowie persönlich erreichbar.

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