Sprungmarken
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Suche einblenden
Leben in Wiesbaden
Wo bin ich?
  1. Startseite
  2. Leben in Wiesbaden
  3. Verkehr
  4. Elektromobilität
  5. E-Ladesäulen in Wiesbaden

E-Ladesäulen in Wiesbaden

Die hessische Landeshauptstadt wird elektromobil! Nach gerade einmal zwei Monaten Montagezeit ist Mitte November 2018 die letzte von 20 ESWE-Ladesäulen im Stadtgebiet eröffnet worden.

Der Magistrat der Landeshauptstadt hatte im Juni 2018 den Weg für die Errichtung von öffentlichen E-Tankstellen im Stadtgebiet durch ESWE Versorgung frei gemacht. Daraufhin hatten die Experten des Wiesbadener Energiedienstleisters entsprechende Standorte unter den Gesichtspunkten räumliche Verteilung, Sichtbarkeit, Parkplatzanzahl und Verweildauer von Ladekunden ausgewählt und die Anlagen auf eigene Kosten errichtet.

Um die Lebensqualität in der Innenstadt zu erhöhen, muss die Mobilität vom Verbrennungsmotor wegkommen. ESWE als Energieversorger mit Wiesbadener Wurzeln hat somit einen wichtigen Beitrag geleistet, um diesen Prozess anzustoßen.

Standorte fürs öffentliche Laden

Mit der neuen Tankstelle im Nerotal in nächster Nähe zur Talstation der Nerobergbahn stehen nun insgesamt 40 weitere Ladepunkte des Typs 2 mit einer Ladeleistung von 22 Kilowatt fürs öffentliche Laden zur Verfügung. Damit lassen sich E-Fahrzeuge bis zu zehn Mal schneller aufladen als an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose. Mit dem richtigen Ladekabel ist jedes Elektroauto anschließbar – egal, ob es sich um Elektroautos mit Typ-1- oder Typ-2-Steckanschluss handelt.

Die Gesamtinvestition für die 20 Anlagen beträgt 250.000 Euro. Das Land Hessen hat die Maßnahme mit rund 100.000 Euro gefördert. Elektrofahrzeuge parken an den 20 Säulen tagsüber von 8 bis 20 Uhr mit Parkscheibe für zwei Stunden kostenfrei, nachts unbegrenzt. Die entsprechenden Beschilderungen und Bodenmarkierungen wurden bereits angebracht. Das Laden selbst ist bis Ende 2018 noch kostenfrei.

Ab Januar 2019 wird ESWE Versorgung dann ein Abrechnungssystem mit zwei Varianten anbieten.

ESWE-Ladekarte

Mit der ESWE-Ladekarte haben Nutzer neben den öffentlichen ESWE-Ladestationen auch Zugriff auf über 2.500 Ladepunkte im deutschlandweiten Ladenetz-Verbund. Darüber hinaus bekommen sie Zugang zu weiteren rund 20.000 nationalen und internationalen Ladepunkten bei Roaming-Partnern. Jede dieser Säulen lässt sich mit der ESWE-Ladekarte durch einfaches Vorhalten bequem freischalten.

Die Grundgebühr für die Karte beträgt für ESWE-Kunden 6,99 Euro im Monat, für Nichtkunden 9,99 Euro im Monat. Die Kilowattstunde (kWh) kostet an ESWE-Ladesäulen und denen im Ladenetz-Verbund 35 Cent - bei Roaming-Partnern abweichend. Bei einem Elektrofahrzeug wie beispielsweise dem VW e-Golf, der auf 100 Kilometern rund 13 kWh verbraucht, kostet eine Ladung für diese Strecke also 4,55 Euro – das sind circa 60 Prozent der anfallenden Kosten eines Benzin-Golf. Das macht bei einer Reichweite von 300 Kilometern demnach 13,65 Euro fürs "Volltanken".

Die Abrechnung erfolgt quartalsweise; die Mindestvertragslaufzeit beträgt einen Monat. Die ESWE-Ladekarte kann ab sofort bestellt online bei ESWE, der Versand erfolgt ab Mitte Dezember.

Ladung mit dem Smartphone - Direktbezahlung

Natürlich kann an den ESWE-Säulen auch spontan ohne Ladekarte getankt werden. Dafür wird die Ladesäule durch Einscannen eines QR-Codes mit dem Smartphone freigeschaltet. Pro Ladevorgang fällt hierfür eine Gebühr von sieben Euro an, die direkt abgebucht wird. Mit den 20 neuen betreibt ESWE Versorgung nun insgesamt 47 öffentliche Ladestationen mit 86 Ladepunkten in Wiesbaden und der Region.

Anzeigen