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Pressemitteilung

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Rathaus, Stadtpolitik
Bürgermeister Goßmann spricht sich für Lkw-Durchfahrtsverbot aus
Ein Lkw-Durchfahrtsverbot ist nach Auffassung von Bürgermeister und Umweltdezernent Arno Goßmann eine geeignete Maßnahme, um die Luftqualität in Wiesbaden weiter zu verbessern.
Laut den Ergebnissen eines am Dienstag, 17. März 2015, im Ausschuss für Planung, Bau und Verkehr im Rahmen einer Präsentation des städtischen Umweltamts vorgestellten Gutachtens würde ein Lkw-Durchfahrtsverbot die PM10-Emissionen (Feinstaub) um 4 bis 9 Prozent und die NO2-Emissionen (Stickstoffdioxid) um 2 bis 4 Prozent verringern.

Die relativen Auswirkungen auf die Immissionen seien hingegen geringer, da auch nicht verkehrsbedingte Beiträge in den Luftschadstoffbelastungen enthalten sind. Ein Lkw-Durchfahrverbot würde daher eine PM10-Reduktion von bis zu 1 Prozent und eine NO2-Reduktion von bis zu 2 Prozent bringen.

Im Ergebnis führe ein Lkw-Durchfahrtsverbot zu einer Minderung der Emissionen und Immissionen von Feinstaub und Stickstoffdioxid, sodass diese Maßnahme neben der Umweltzone gerade Anwohnern, die an vielbefahrenen Durchgangsstraßen wohnen, eine deutliche Entlastung bringe. Es sei daher erklärtes Ziel, das Lkw-Durchfahrtsverbot als einen Baustein im Verbund der Luftreinhaltemaßnahmen in die Fortschreibung des Luftreinehalteplanes durch das Umweltministerium aufzunehmen.

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Herausgeber:
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