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Integriertes Stadtentwicklungskonzept Wiesbaden 2030+: Ausstellung offen
Stadtentwicklungsdezernent Hans-Martin Kessler hat am Dienstag, 19. Juni, die Ausstellung zu den Ergebnissen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Wiesbaden 2030+ eröffnet. Die Ausstellung kann bis zum 10. August im Foyer des Stadtentwicklungsdezernates, Gustav-Stresemann-Ring 15, montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr besichtigt werden. Alle Informationen zu Wiesbaden 2030+ sind auf der Online-Plattform www.wiesbaden2030.de zu finden.
„Das Stadtentwicklungskonzept gibt wichtige neue Impulse, wie Wiesbaden als Stadt von morgen weiterentwickelt werden kann, um die Lebensqualität bei notwendigem Wachstum nicht nur zu halten, sondern noch zu steigern. Für heute wie für kommende Generationen“, betonte Kessler bei der Vernissage.

Die Ausstellungstafeln „Integriert denken und planen“, „Sich den zukünftigen Herausforderungen stellen“, „Gemeinsam Ziele setzen“ und „Impulsräume der Stadtentwicklung“ zeigen die Schwerpunkte des dreijährigen Stadtentwicklungsprozesses. Die Ergebnisse wurden von Verwaltung, Politik und Bürgerschaft zusammen entwickelt. Zentrales Ziel des Stadtentwicklungskonzeptes Wiesbaden 2030+ ist es, eine mittel- bis langfristige Orientierung zu geben, an der die Stadtentwicklung in den nächsten 15 bis 20 Jahren strategisch ausgerichtet werden kann. „Die Wiesbadener Bevölkerungszahlen wachsen sehr intensiv, vor allem in den kommenden Jahren. Darauf müssen wir vorbereitet sein“, fasst der Dezernent die Anforderungen an die Zukunft der Landeshauptstadt Wiesbaden zusammen.

Pläne und Erläuterungen zeigen Vorschläge für gewichtige Zukunftsaufgaben der Stadt: Wie kann sich Wiesbaden in der prosperierenden Rhein-Main-Region positionieren und welche Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung der Lebensqualität sind erforderlich? Wie kann durch eine zielgerichtete Siedlungsentwicklung in Wechselwirkung mit der Verkehrsinfrastruktur die Mobilität nachhaltig gestaltet werden? Auch zur aktuellen Herausforderung, Wohnraum für eine wachsende Bevölkerung zu schaffen, werden Schwerpunkte gesetzt. Die Schaffung von Potenzialen für die Wirtschaft, der Erhalt der Vielfalt Wiesbadens, die Förderung umweltschonender Mobilitätsarten und eine Weiterentwicklung der Landschaftsqualitäten und -funktionen sind weitere Ziele für eine qualitätsvolle Weiterentwicklung Wiesbadens. Zum Thema Stärkung der Nahmobilität kann auch ein Exponat eines Velomobils der Firma Akkurad aus Köln besichtigt werden.

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Wiesbaden 2030+ stellt die Basis für die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans dar. „Den Anforderungen der kommunalen Flächenentwicklung im Gefüge des Metropolraumes Rhein-Main soll flächenschonend und ressourcenbewusst, aber auch flexibel und nachhaltig Rechnung getragen werden. Daher ist es erforderlich, den wirksamen Flächennutzungsplan entsprechend dem aktuellen Anforderungsprofil des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Wiesbaden 2030+ zu überarbeiten“, so Kessler abschließend.

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
Telefonzentrale Rathaus:

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