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Impulse für das Ostfeld
Am Donnerstag, 25. Oktober, wird die Veranstaltungsreihe „Impulse für das Ostfeld“, die gemeinsam von der Hochschule RheinMain, dem Wiesbadener Architekturzentrum und der Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden (SEG) durchgeführt wird, fortgesetzt. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Hochschule RheinMain, Kurt-Schumacher-Ring 18, Hörsaal G-102.
In der für 2018 letzten Veranstaltung der gut besuchten Impulsreihe für das Ostfeld geht es dieses Mal mehr um die Architektur der Gebäude, weniger um Städteplanung. „Durchschnitt war gestern“ – diesem Satz folgend hält Jakob Dunkl, einer der drei Inhaber des Wiener Architekturbüros querkraft, ein Plädoyer, mit dem er an die Bedeutung außergewöhnlicher Qualitäten von Gebäude und Freiraum erinnern möchte. Denn diese sind nur von lange dauerndem Bestand, wenn sie überdurchschnittliche Qualitäten aufweisen. Als Moderator der arte-Dokumentationsreihe „Meine Stadt – ma ville“ zeigte er seine Sicht auf Baukultur, indem er europäische Städte mit deren architektonischen Highlights vorstellte und diese mit den Protagonisten (Architekten, Bewohner,…) vor Ort besprach.

Ein Leitmotiv von querkraft lautet „Den Menschen Raum geben“, was damit auch das permanente Streben nach Großzügigkeit in der räumlichen Gestaltung sowie nach Freiheit zur Entfaltung für die Nutzer formuliert. Besonders im Bereich Wohnbau konnte querkraft viele Projekte entsprechend dieser Philosophie des poetischen Pragmatismus und dem Querdenken folgend umsetzen. Das Architekturbüro querkraft mit Sitz in Wien wurde 1998 gegründet. Für die erfolgreiche Zusammenarbeit des Teams von rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sprechen über 100 Projekte, Wettbewerbe und Bauten im In- und Ausland. Ebenso Büro- und Museumsbauten oder Projekte im öffentlichen Raum sind im Oeuvre von querkraft fixer Bestandteil, wie das bereits unter Denkmalschutz gestellte Museum Liaunig in Kärnten zeigt. Freundschaft, Respekt und Freude an der Arbeit sind das Credo für Jakob Dunkl, Gerd Erhartt, Peter Sapp und ihr Team.

Derzeit arbeitet querkraft unter anderem an verschiedenen Wohnbauten in Paris, München und Wien, am Museum für konkrete Kunst und Design in Ingolstadt, am ersten autofreien, innerstädtischen IKEA-Einrichtungshaus in Wien sowie an dem österreichischen Pavillon für die Expo 2020 in Dubai. Zu den zahlreichen Auszeichnungen zählen der Preis für Architektur 2016 der Stadt Wien, sowie der design award 2018 des precast concrete institutes (PCI) für die Fassadengestaltung eines Industriebaus in den USA.

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