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Veranstaltungen, Kultur
Michael Köhlmeier liest „Bruder und Schwester Lenobel“
Mit Michael Köhlmeier ist am Dienstag, 19. Februar, um 19.30 Uhr, einer der profiliertesten Schriftsteller Österreichs im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, zu Gast. Im Gespräch mit dem Journalisten Björn Hayer (Spiegel Online und Die ZEIT) stellt er dem Publikum seinen neuen Roman „Bruder und Schwester Lenobel“ vor.
Vor dem Hintergrund der Erlebnisse ihrer jüdischen Eltern während des Nationalsozialismus erzählt der Roman die Geschichte eines Geschwisterpaares in der heutigen Zeit. In seinem Mittelpunkt steht der Wiener Psychotherapeut Robert Lenobel, der lieber seinen Patienten zuhört als seiner Frau Hanna. Als seine Affäre mit der Malerin Bess ihr Ende findet, zieht Robert einen Schlussstrich unter sein bisheriges Leben und verschwindet nach Jerusalem, um dort nach den Wurzeln seiner jüdischen Herkunft zu suchen. Für Hanna Lenobel bedeutet das Verschwinden ihres Mannes einen Schock. Sie bittet Roberts Schwester Jetti, die in Irland lebt, ihr bei der Suche nach dem Vermissten beizustehen. Doch die beiden Frauen kommen nicht miteinander aus. Als Vermittler zwischen den unversöhnlichen Figuren bleibt letztlich nur der Schriftsteller Lukasser, ein Freund Roberts, der bereits in frühren Romanen Köhlmeiers auftaucht und hier erstmals zu einem aktiven Teil der Handlung wird.

„Bruder und Schwester Lenobel“ spinnt einen Kosmos aus Abhängigkeiten und Verletzungen und versucht eine Annäherung an den Kern unserer Existenz, letztlich an die Frage nach Gott. Der Tonfall, in dem Michael Köhlmeier seine Geschichte vor dem Leser ausbreitet, ist an Märchen, Mythen und Sagen geschult – mit spürbarer Lust am Ausspinnen von Details und hoher Fabulierkunst.

Michael Köhlmeier wurde 1949 in Hard am Bodensee geboren und hat Germanistik und Politologie in Marburg/Lahn sowie Mathematik und Philosophie in Gießen und Frankfurt/Main studiert. Für sein seit Anfang der 1980er Jahre entstandenes Romanwerk wurde er vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2017 mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Marie Luise Kaschnitz-Preis für sein Gesamtwerk. Köhlmeier lebt heute in Hohenems/Vorarlberg und Wien.

Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 6 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr. An der Abendkasse kostet der Eintritt 13 Euro, ermäßigt 9 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf bei:
Tourist-Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Telefon (0611) 1729930; TicketBox in der Wiesbadener Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, Telefon (0611) 304808; online unter www.wiesbaden.de/literaturhaus. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.wiesbaden.de/literaturhaus.

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
Telefonzentrale Rathaus:

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