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Leitungswasser: Die klimafreundliche Alternative zu Mineralwasser
Anlässlich des Weltwassertages am Freitag, 22. März, appelliert Andreas Kowol, Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr, an die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener, mehr Leitungswasser zu trinken: „Viele Menschen trinken hauptsächlich Mineralwasser, obwohl das Leitungswasser in unserer Stadt eine ausgezeichnete Qualität hat. Außerdem ist es deutlich günstiger, man spart sich das lästige Kistenschleppen und der Gehalt an Mineralstoffen ist oft dem von Mineralwasser ähnlich. Aber vor allem ist Leitungswasser klimafreundlicher: Wer statt zur Flasche zum Wasserhahn greift, erspart unserer Atmosphäre im Schnitt je Dreiviertelliter 158 Gramm CO2-Emissionen.“
Der städtische Umweltladen in der Luisenstraße steht den Bürgerinnen und Bürgern für Fragen rund um das Themengebiet Trinkwasser zur Verfügung, berät zur Wasserqualität und verkauft Glasflaschen, die mit dem Aufdruck „158“ auf die CO2-Einsparung hinweist. Durstige können sich dort zudem gratis ihre mitgebrachten Wasserflaschen auffüllen lassen: Seit dem Frühjahr 2018 macht der Umweltladen bei der Refill-Initiative mit, die sich zum Ziel gesetzt hat, Plastikabfall zu vermeiden und Menschen zum Trinken von Leitungswasser zu animieren.

„Darüber hinaus ist bei Mineralwasser, das in PET- oder Einwegflaschen abgefüllt ist, das Risiko größer, dass Mikroplastik in den Körper gelangt. Und wer nicht auf Kohlensäure verzichten möchte, hat die Möglichkeit, das Leitungswasser mit Soda-Geräten ganz nach Belieben anzureichern“, so der Umweltdezernent.

„Besonders in Zeiten des Klimawandels – die Dürre im letzten Sommer ist uns allen noch in lebhafter Erinnerung – ist ein schonender Umgang mit der Ressource Wasser unerlässlich. Jede und jeder von uns kann im Alltag aktiv werden: Sei es, im Garten mit Zisternen Regenwasser aufzufangen oder sich zu informieren, wie viel Wasser für die Produktion der verschiedenen Lebensmittel verbraucht wird. Während für ein Kilogramm Kartoffeln beispielsweise nur 160 Liter Wasser benötigt werden, sind es bei einem Kilogramm Rindfleisch schon 16.400 Liter“, erläutert Stadtrat Kowol abschließend.

Mehr Informationen und Tipps rund um das Thema Wasser und zur Refill-Initiative gibt es unter: https://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/umwelt/wasser/trinkwasser.php
http://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/umwelt/wasser/initiative-refill.php

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
Telefonzentrale Rathaus:

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