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Ein Abend für und mit Volker Schlöndorff im Caligari
Aus Anlass seines 80. Geburtstags ist am Freitag, 5. April, der Regisseur Volker Schlöndorff in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, in Wiesbaden zu Gast. Beginn ist um 19 Uhr. Der gebürtige Wiesbadener gilt als einer der international renommiertesten deutschen Regisseure. Zu Ehren Schlöndorffs veranstaltet das Kulturamt in Kooperation mit dem DFF – Deutsches Filminstitut und Filmmuseum, Frankfurt am Main, und der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung eine Werkschau in drei Kinos in Wiesbaden und in Frankfurt, die vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain gefördert wird.
Auftakt der Werkschau ist der Abend für und mit Volker Schlöndorff am 5. April im Caligari. Der Schauspieler Mario Adorf, ein Weggefährte von Schlöndorff, wird ebenfalls anwesend sein. Der Publizist und Politiker Daniel Cohn-Bendit wird das Gespräch der beiden moderieren. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgt der Jazzmusiker und Komponist Klaus Doldinger. Anschließend ist um 20 Uhr Schlöndorffs Film „Der plötzliche Reichtum der armen Leute von Kombach“ aus dem Jahr 1971 zu sehen, in dem der Regisseur viele Erfahrungen aus seiner Kindheit in der hessischen Provinz eingearbeitet hat. Das Drehbuch verfasste er mit Margarethe von Trotta, die auch eine Rolle in dem Film spielt. Die Filmmusik komponierte Klaus Doldinger.

„Schlöndorff hat mit seinem Werk Filmgeschichte geschrieben. Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit ihm auf 80 bewegte Jahre zurückzublicken und im Rahmen der Werkschau seine Filme erneut auf die große Leinwand zu bringen“, sagt der Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden Axel Imholz.

Volker Schlöndorff wurde am 31. März 1939 in Wiesbaden geboren. Als Assistent von Jean-Pierre Melville, Louis Malle und Alain Resnais lernte er in Frankreich sein Handwerk. Schon sein Debütfilm „Der junge Törless“ (1965/1966) wurde zu einem großen Erfolg und gilt als einer der Schlüsselfilme des Neuen Deutschen Films. Seine Günter-Grass-Verfilmung „Die Blechtrommel“ (1979) erhielt als erste deutsche Produktion den Oscar für den „Besten Fremdsprachigen Film“. Im Laufe seiner mehr als fünf Jahrzehnte umspannenden Karriere gelang es dem Regisseur immer wieder, mit anspruchsvollen Literaturverfilmungen sowohl ein breites Publikum als auch die Filmkritik zu überzeugen.

Im Jahr 1992 übergab Schlöndorff sein Archiv dem Deutschen Filmmuseum in Frankfurt. Die Sammlung, die als eine der wichtigsten zum Neuen Deutschen Film gilt, wird beständig um Exponate erweitert und ist seit 2014 online zugänglich. Auch den beiden in Wiesbaden beheimateten Kooperationspartnern der Werkschau ist der Regisseur seit Jahren treu verbunden. Als engagiertes Gründungsmitglied des Fördervereins der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung setzt sich Schlöndorff für die Bewahrung und Erhaltung des Filmerbes ein. In der Caligari Filmbühne präsentiert Schlöndorff nicht nur seine Werke, er ist auch seit Jahrzehnten ein profilierter Fürsprecher und Pate des Wiesbadener kommunalen Kinos.

Alle Termine und Informationen zur Werkschau sind dem beigefügten Flyer zu entnehmen. Eintrittskarten zu sieben, ermäßigt sechs Euro gibt es bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse.

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Herausgeber:
Pressereferat
der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schlossplatz 6
65183 Wiesbaden
Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger
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