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Caligari FilmBühne

Filmmusik - die Seele des Films

Der Soundtrack ist die Seele des Films. Das Caligari zeigt im Februar herausragende Filme mit der Musik von Hans Zimmer, Philippe Rombi und Rachel Portman. In den kommenden Monaten wird die Reihe fortgesetzt.

"Der andere Liebhaber" - am 11., 15. und 17. Februar um 20 Uhr

Der vielseitige französische Filmkomponist Philippe Rombi schrieb die Musik unter anderem zu "Willkommen bei den Schtis", "Asterix im Land der Götter" sowie zum Weltkriegsdrama "Merry Christmas". Aber vor allem komponierte er den Score zu fast allen Filmen von François Ozon.

Das Caligari zeigt aus dieser Zusammenarbeit den Film "Der andere Liebhaber" - ein doppelbödiger, lustvoller Mix aus Suspense, Erotik-Thriller und Drama. Die 25-jährige Chloé wird wegen Depressionen an den bodenständigen Psychotherapeuten Paul überwiesen, in den sie sich prompt verliebt. Alle ihre Probleme scheinen gelöst, als sie mit ihm zusammenzieht. Doch schon bald merkt sie, dass er ihr etwas verheimlicht …

F/B 2017, 107 Minuten, FSK: ab 16

"In ihrem Haus" - am 15. Februar um 17.30 Uhr (OmU)

Die Filmmusik von Philippe Rombi war dreimal für einen César nominiert und bereits fünfmal für den International Film Music Critics Award. Für "In ihrem Haus" war sein Score für beide Preise nominiert. Mit Streichern und Piano komponierte Rombi ein Thema, das er immer wieder variiert und so die Vielschichtigkeit des Films perfekt widerspiegelt.

François Ozons Psychothriller erzählt von Germain, einem Literaturlehrer an einer französischen Schule. Er verzweifelt an der Lustlosigkeit seiner jugendlichen Schüler, doch als er eines Abends den Aufsatz des 16-jährigen Claude liest, kann er seinen Augen kaum trauen: Talentiert beschreibt Claude in seinem Text, wie er sich bei der Familie eines Mitschülers einschleicht, um sie auszuspionieren. Germain meint, ein junges literarisches Nachwuchstalent vor sich zu haben und lädt den Jungen zu sich und seiner Frau Jeanne nach Hause ein. Damit löst er jedoch ein gefährliches Spiel über Schein und Realität aus.

F 2012, 105 Minuten, FSK: ab 12

"Emma" - am 22. Februar um 17.30 Uhr (OmU)

Die wohl bekanntesten Filmmusiken der britischen Komponistin Rachel Portman sind jene für "Gottes Werk und Teufels Beitrag" und "Chocolat". Mit der Musik für die Jane-Austen-Literaturverfilmung "Emma" gewann Portman als erste Frau einen Oscar für die beste Filmmusik.

Emma Woodhouse, Tochter aus gutem Haus, vertreibt sich ihre Freizeit damit, Bekannte und Freunde zu verkuppeln. Als jüngstes Opfer hat sie sich die junge Harriet Smith, eine Frau ohne Stand und Bildung, ausgesucht. Der avisierte Ehemann ist der Vikar Mr. Elton. Dieser hat aber kein Interesse an Harriet – sein Herz schlägt vielmehr für Emma selbst. Miss Woodhouse ist darüber wie vom Donner gerührt und beschließt, fortan keine Ehen mehr anzubahnen. Da betritt ein gewisser Frank Churchill die Szene, ein kluger, hübscher und alleinstehender Mann ...

GB/USA 1996, 121 Minuten, FSK: ab 6

"Alles, was wir geben mussten" - am 22. Februar um 20 Uhr (OmU)

Basierend auf einem Roman von Kazuo Ishiguro, der im vergangenen Jahr den Nobelpreis für Literatur erhielt, verfilmte Mark Romanek die Dystopie, in der sich die 28-jährige Kathy an ihre Kindheit und Jugend in Hailsham erinnert: Zusammen mit Tommy und Ruth kommt sie in ein Internat in der englischen Einöde. Zunächst scheint es sich um eine gewöhnliche Bildungseinrichtung zu handeln, doch nach und nach kommen Zweifel auf. Weshalb werden die Lehrer Aufseher genannt? Und warum ist die Institution völlig abgeschottet von der restlichen Welt? Ganz allmählich dämmert ihnen die schonungslose Wahrheit, dessen Ausmaß nicht annähernd begreifbar ist: Sie sind aus einem ganz bestimmten Grund in diesem „Internat“ und werden es möglicherweise niemals lebend verlassen.

Der melancholische, ruhige Score ist ungewöhnlich für Rachel Portman und gilt wohl gerade deswegen als eines ihrer besten Werke.

GB/USA 2010, 103 Minuten, FSK: ab 12

"Ihre beste Stunde" - am 23. Februar um 17.30 (OmU) und 25. Februar um 20 Uhr (OmU)

In ihrer neuesten Komödie erzählt Lone Scherfig über das Filmbusiness und die Propaganda des Zweiten Weltkriegs im London des Jahres 1940.

Catrin Cole braucht einen Job, um sich und ihren Freund, den Künstler Ellis Cole, über Wasser zu halten. Sie heuert beim Informationsministerium an. Dessen Filme sollen der Nation in Kriegszeiten wieder Mut und Hoffnung geben. Catrins Aufgabe als Drehbuchautorin ist es, einem der Skripte eine "weiblichere Note" zu verleihen. Dabei trifft sie auf den ebenso brillanten wie zynischen Drehbuchautor Tom Buckley. Während in London die Bomben fallen, machen sich Catrin und ihr wild zusammengewürfeltes Team daran, einen herzerwärmenden und zugleich ermutigenden Film zu drehen. Mit dieser aktuellen Filmmusik knüpft Rachel Portman nahtlos an ihre großen Werke wie "Emma" oder "Chocolat" an.

GB 2016, 118 Minuten, FSK: ab 12,