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Caligari FilmBühne
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Cine Latino

Im Rahmen der Reihe "Cine Latino" zeigt das Caligari zum Finale am Sonntag und Mittwoch, 17. und 20. Dezember, jeweils um 20 Uhr den Film "Die Liebhaberin".

Mit drei Filmen aus Argentinien und zwei aus Chile präsentiert das Caligari zwischen dem 2. und 20. Dezember einen Ausschnitt der lebendigen Filmszene Latein- beziehungsweise Südamerikas. Los ging es mit der chilenisch-argentinischen Koproduktion "Rara" aus dem Jahr 2016 sowie mit "So war mein Großvater Salvador Allende", "El Movimiento" und "Jauja". Alle Filme wurden im Original mit Untertiteln gezeigt.

Im Rahmen der Reihe "Cine Latino" zeigt das Caligari zum Finale am Sonntag und Mittwoch, 17. und 20. Dezember, den Film "Die Liebhaberin", jeweils um 20 Uhr. Am Sonntag ist das Original mit Untertiteln zu sehen, am Mittwoch dann die deutsche Fassung.

"Die Liebhaberin" am 17. und 20. Dezember um 20 Uhr

Am Stadtrand von Buenos Aires nimmt eine Frau aus ärmlichen Verhältnissen einen Job als Hausmädchen einer reichen Familie an. Die neue Umgebung der teuren Häuser mit dem englischen Rasen ist eingerahmt von hohen Mauern, die sich als Grenzlinien zwischen reich und arm durchziehen. Auf einem ihrer Spaziergänge jedoch entdeckt die Frau ein Nudistencamp – und damit das Versprechen auf nie gekannte Freiheit. Auf dem österreichischen Diagonale-Festival wurde "Die Liebhaberin" mit dem Hauptpreis für den besten Film ausgezeichnet.

"El Movimiento

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts streifen mehrere Gruppen bewaffneter Männer durch ein ausgedehntes, trostloses Gebiet in der Wüste Argentiniens, in dem Anarchie herrscht. Um ihr Überleben zu sichern, fordern sie bei den örtlichen Bauern – zur Not auch gegen deren Willen – regelmäßig Unterstützung und Nahrung ein. Obwohl zwischen den verschiedenen Gruppierungen scheinbar unüberwindbare Rivalitäten bestehen, schwören sie doch alle dem ominösen 'Movimiento', der politischen Organisation, in deren Namen sie angeblich handeln, ihre Treue.

"Jauja"

Der Film spielt 1882 an der Küste Patagoniens. Vor uns das Meer und hinter uns eine endlose und gefährliche Wüste, die gerade im historischen Kampf mit den Ureinwohnern erobert wurde. Einige verstreute Seelen, Soldaten und Entdecker tummeln sich noch in diesem Nichts. Sie pflegen ihre mentalen Wunden, frönen ihrer sexuellen Bedürfnisse und lassen sich von der Leere füllen. Einer dieser Männer ist Kapitän Dinesen, ein dänischer Ingenieur, der den Aufbau jener europäisch gegliederten Städtestrukturen in Argentinien mit einleiten wird, die man bis heute in Südamerika findet.

"So war mein Großvater Salvador Allende"

Salvador Allende war der erste gewählte demokratisch-sozialistische Präsident Chiles und kam am 11. September 1973 durch einen Militärputsch ums Leben. Es folgten 17 Jahre Militärdiktatur unter Pinochet. Vier Jahrzehnte später begibt sich Allendes Enkelin Marcia auf Spurensuche nach dem Erbe Allendes. Wie sich herausstellt, liegen Teile der Familiengeschichte im Dunkeln. Das Schweigen wird gebrochen, die zutage geförderten Spannungen und der begrabene Schmerz eröffnen eine intime Sicht.

"Rara"

Seit der Trennung ihrer Eltern lebt Sara mit ihrer jüngeren Schwester bei der Mutter, die jetzt mit einer Frau zusammen ist. Der Alltag der vier unterscheidet sich eigentlich kaum von dem anderer Familien. Für Sara ist die Situation eigentlich ganz in Ordnung. Doch nicht alle sehen es so, insbesondere ihr Vater hat Bedenken. Als Saras 13. Geburtstag ansteht, ist sie überfordert: die erste Verliebtheit, ein Körper, der sich verändert, und jetzt auch noch Loyalitätskonflikte mit den Eltern, alles wirkt falsch.