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Caligari FilmBühne
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Hellas Filmbox

Im Rahmen der "Hellas Filmbox" zeigt das Caligari zwischen dem 2. und 10. September die Filme Zimt und Koriander, Mythopathy - Südwind, Der allerlängste Weg, America Square und Unterbrechung.

Das griechische Filmfest "Hellas Filmbox" macht mit seiner Roadshow vom 2. bis 10. Oktober Station im Caligari und präsentiert das aktuelle und künstlerisch spannende Filmschaffen aus Griechenland. Neben den Gewinnerfilmen dieses Jahres zeigen die auch einen Klassiker. Zudem freut man sich im Caligari zum Auftakt der Reihe die Festivaldirektorin und Schauspielerin Sandra von Ruffin begrüßen zu können. Alle Filme sind im Original mit Untertiteln zu sehen.

Zimt und Koriander am 2. September um 17.30 Uhr

Der griechische Astrophysiker Fanis erfährt, dass sein Großvater Vassilis erkrankt ist. Er macht sich auf die Reise zu ihm nach Istanbul, wo die ganze Familie einst lebte. Fanis beginnt sich zu erinnern: An seine Kindheit in Istanbul, wo ihm der Großvater anhand von Gewürzen erste Lektionen in Astronomie erteilte. Doch die Idylle zerbricht, als die Türken 1964 die Griechen zwingen, das Land zu verlassen.

Mythopathy - Südwind am 2. September um 20 Uhr, am 6. September um 17.30 Uhr

In seinem neuesten Film erzählt Tassos Boulmetis aus dem Tagebuch der Hauptfigur Stavros – angefangen bei seiner Kindheit bis zur Entscheidung Regisseur zu werden. Wir befinden uns im Griechenland der 1960er und 1970er Jahre. Es ist die Zeit, als das Land nach dem Ende der Diktatur allmählich wieder zur Demokratie findet. Er erzählt von dem ersten Liebeserwachen, von der Bewusstwerdung der gesellschaftlichen Situation und dem Umgang mit den eigenen Gefühlen.

Der allerlängste Weg am 3. September um 20 Uhr

Jasim und Alsaleh sind Flüchtlinge aus Syrien und aus dem Iran. Die beiden Minderjährigen sitzen wegen des Verdachts auf Menschenschmuggel in einem griechischen Gefängnis. Regisseurin Marianna Economou begleitet die beiden während der Haft, während der Verhandlung und bei der Urteilsverkündung. Parallel dazu zeigt sie in Rückblenden, wie die Jugendlichen von Schmugglern dazu gezwungen wurden, Menschen über die griechische Grenze zu schleusen...

America Square am 7. September um 20 Uhr

Im Mittelpunkt des Filmes steht das Nachbarschaftsviertel rund um den Amerika-Platz im Herzen Athens. Nakos ist auf der Suche nach einem Job und zählt die zunehmende Anzahl von Flüchtlingen, die sich auf dem Platz versammeln. Tarek, ein ehemaliger syrischer Militärarzt, sucht nach einer Möglichkeit, gemeinsam mit seiner kleinen Tochter weiter nach Deutschland zu fliehen. Der Tattoo-Künstler Billy verliebt sich in die afrikanische Sängerin Tereza, die ebenfalls versucht, aus der Stadt herauszukommen.

Unterbrechung am 10. September um 20 Uhr

Die postmoderne Theater-Adaption der Orestie, Aischylos’ griechische Tragödie um Macht, Rache und Katharsis und das Verständnis von Recht und Rechtsprechung, wird im Stadttheater Athen aufgeführt. Wie an jedem Abend nimmt das Publikum Platz, das Spiel kann beginnen. In einem Glaskasten auf einer nur indirekt beleuchteten Bühne, die als solche nicht sofort erkennbar wird, beginnt das Stück. Doch dann erlischt die Bühnenbeleuchtung. Eine Gruppe junger Leute kommt auf die Bühne, schwarz gekleidet und mit Pistolen in den Händen...