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Caligari FilmBühne
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Historie im Film

Bis zum 30. Dezember zeigt die FilmBühne in der Reihe "Historie im Film" "Der Tod des Ludwig XIV", "Der Stern von Indien", "Victoria & Abdul" und "Detroit".

Historische Epochen und Ereignisse auf die Kinoleinwand zu bringen, ist kein einfaches Unterfangen. Im Dezember zeigt das Caligari vier gelungene aktuelle Beispiele. Los ging es am 8. Dezember mit "Der Tod des Ludwig XIV", Der Film ist im Original am 13. Dezember um 17.30 Uhr ein zweites Mal zu sehen. Es folgt "Der Stern von Indien" am 14. und 15. Dezember, jeweils um 17.30 Uhr, am ersten Abend im Original mit Untertiteln, am zweiten Abend in der deutschen Fassung. "Victoria & Abdul" wird am 22., 23. und 27. Dezember gleich drei Mal gezeigt, am ersten Abend um 20 Uhr, an den beiden anderen jeweils um 17.30 Uhr. Zum Start wartet das Original, es folgen zwei Vorführungen in Deutsch. Zu Ende geht die Reihe am 29. und 30. Dezember jeweils um 20 Uhr mit "Detroit", am ersten Abend im Original, am zweiten Abend in der deutschen Fassung.

"Der Tod des Ludwig XIV"

Leid und Sterben machen auch vor den Mächtigsten, ja Absoluten nicht Halt: Der Sonnenkönig Ludwig XIV. – eine Paraderolle für die Truffaut-Ikone Jean-Pierre Léaud – verspürt im August 1715 nach einem Spaziergang plötzlich Schmerzen im Bein. Die nächsten Tage verbringt er in seiner Kammer, führt die Regierungsgeschäfte bestmöglich weiter und gleitet allmählich seinem Tod entgegen. Ein Historienfilm als Kammerspiel, Opulenz auf engstem Raum, der Totentanz eines Bettlägerigen – während um den Kranken herum schon so eifrig wie eifersüchtig an der Zukunft ohne ihn gebastelt wird.

"Der Stern von Indien"

Delhi 1947: Lord Mountbatten, der neue Vizekönig, und seine Familie ziehen in den Palast mit seinen über 500 Bediensteten ein. Er ist gekommen, um das Ende der britischen Herrschaft auf dem indischen Subkontinent zu verwalten. Doch es kommt zu religiösen Unruhen zwischen Hindus, Sikhs und Moslems. Am Ende ist Indien unabhängig – und aufgeteilt in die indische Union und Pakistan. Eine der größten Völkerwanderungen der jüngsten Geschichte setzt ein, als Minderheiten aus dem einen Land ins jeweils andere flüchten.

"Victoria & Abdul"

London 1887: Bei den Feierlichkeiten anlässlich ihres 50. Thronjubiläums lernt die eigensinnige britische Monarchin Queen Victoria den jungen indischen Bediensteten Abdul Karim kennen. Zur Überraschung ihrer Familie und Berater nimmt sie Abdul in ihr Gefolge auf – zunächst als Diener am königlichen Hof. Bald schon zeigt sich die sonst so distanzierte Queen erfrischt von ihrem neuen Bediensteten, der sich als inspirierender Gesprächspartner herausstellt und ihr seine Kultur näherbringt. Zwischen beiden entwickelt sich eine außergewöhnliche Freundschaft, die bei der Entourage am Hofe Misstrauen und Feindschaft erregt.

"Detroit"

In ihrem historischen Filmdrama beschreibt Oscarpreisträgerin Kathryn Bigelow die wahren Ereignisse nach einer Polizeirazzia in Detroit im Jahr 1967, in deren Folge es zu einem der größten Bürgeraufstände in der Geschichte der USA kam. 25. Juli 1967: Plünderung, Brandstiftung und Schusswechsel aus dem Hinterhalt. In der Arbeiterstadt Detroit herrscht seit mehr als 48 Stunden ein kriegsähnlicher Ausnahmezustand. Im Kampf gegen Diskriminierung und für gleichwertige Bürgerrechte liefern sich tausende, vornehmlich afroamerikanische Zivilisten erbitterte Straßenschlachten mit der Polizei. Eine Gruppe von Freunden, farbige ebenso wie weiße, sucht in einem Motel Schutz vor den Tumulten und gerät plötzlich unter den Verdacht des bewaffneten Aufstandes. Statt sachlich zu ermitteln, rückt die Polizei mit einem Großaufgebot an und startet eine von Vorurteilen und Gewalt geprägte Razzia…