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Caligari FilmBühne

Musikerportraits

Im September zeigt das Caligari vier Dokumentationen über Ausnahmemusiker unserer Zeit, jeweils zu sehen im Original mit Untertitel.

Mikis Theodorakis, Ryuichi Sakamoto, Chilly Gonzales und Gerhard Gundermann – vier aktuelle Dokumentationen porträtieren Ausnahmemusiker unserer Zeit. Bei der Vorführung von "Dance Fight Love Die" am 2. September ist Regisseur Asteris Koutoulas zu Gast.

Alle Spielzeiten im Überblick

Film Datum Uhrzeit Fassung
Dance Fight Love Die

So, 02.09.
Sa, 08.09.

20.00 Uhr
20.00 Uhr
OmU
OmU
Ryuichi Sakamoto: Coda

Mi, 19.09.
Sa, 22.09.

17.30 Uhr
17.30 Uhr
OmU
OmU
Shut up and play the piano Do, 20.09.
So, 23.09.
18.00 Uhr
20.00 Uhr
OmU
OmU
Gundermann Do, 27.08.
So, 30.09.
17.30 Uhr
17.30 Uhr

Dance Fight Love Die

Ein clipartiges Notebook. 60 mal Musik. 60 Stories. 1 Anti-Romanze. Ein ungewöhnlicher Film über den musikalischen Anarchisten Mikis Theodorakis, der im Juli seinen 92. Geburtstag feierte. DANCE FIGHT LOVE DIE ist ein überbordendes visuelles Epos, ein poetisches Roadmovie, eine assoziative Filmcollage. Dabei dreht sich alles um das Universum des Komponisten Mikis Theodorakis, den Ausnahmekünstler eines dramatischen Jahrhunderts, der weltweit Millionen inspirierte, das Enfant terrible der jüngeren europäischen Musikgeschichte.

Großbritannien/Deutschland 2017, 87 Minuten, FSK beantragt

Ryuichi Sakamoto: Coda

Ryuichi Sakamoto gilt als einer der bedeutendsten Künstler unserer Zeit. Seine sagenhafte Karriere umspannt vier Jahrzehnte. In den späten 70ern erfindet er mit seiner Band "Yellow Magic Orchestra" den japanischen Techno-Pop, veröffentlicht als Solo-Künstler erste Alben zwischen elektronischer, klassischer und Weltmusik und wird als Shooting Star gefeiert. In den 80erund 90er-Jahren komponiert er legendäre Soundtracks für die Filme "Merry Christmas", "Mr. Lawrence" und "Little Buddha". Für die Filmmusik zu "Der letzte Kaiser" wird er 1987 mit einem Oscar ausgezeichnet.

USA/Japan 2017, 101 Minuten, FSK ab sechs

Shut up and play the piano

"One of these days I will shut up and play the piano", heißt es im Refrain des Songs, der zum Titel des Porträts des eklektischen Musikers Chilly Gonzales wurde. Und tatsächlich erfand sich der Kanadier, bürgerlich Jason Charles Beck, mit ruhigen Klängen am Klavier neu, nachdem er als Elektro-Rapper Karriere gemacht hatte. 2003 erklärte sich der selbstgewählte Außenseiter lautstark zum Präsidenten des Berliner Undergrounds, um wenig später mit seinem leisen Album "Solo Piano" auch die bürgerlichen Konzertsäle zu erobern.

Deutschland/Frankreich/Großbritannien 2018, 82 Minuten, FSK ab null

Gundermann

Gerhard Gundermann war in der DDR als singender Baggerfahrer bekannt. In seinen Liedern sang er vom Alltag der Arbeiter im Braunkohlerevier der Lausitz, setzte sich kritisch mit dem System auseinander und verarbeitete in dem Song "Sieglinde" auch sein eigenes Wirken als Spitzel für die Stasi. Gundermann lebte immer zwei Leben: als erfolgreicher Musiker und als Arbeiter, als Familienvater und öffentliche Person, als Sozialist und als Querkopf, der wegen "prinzipieller Eigenwilligkeit" aus der SED ausgeschlossen wurde.

Deutschland 2018, 123 Minuten, FSK ab null