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Caligari FilmBühne

Filme zur Reihe "Tarbut - Zeit für jüdische Kultur"

Der 70. Jahrestag der Gründung des Staates Israel steht dieses Jahr im Fokus der Kulturreihe "Tarbut - Zeit für jüdische Kultur". Bis zum 2. Dezember gibt es an verschiedenen Orten in Wiesbaden Lesungen, Konzerte, Gespräche und Führungen. Im Caligari stehen sechs Filme auf dem Programm.

Alle Spielzeiten im Überblick

Film Datum Uhrzeit Version

The Essential Link

Mi, 10.10.

17.30 Uhr OmU

Exodus

Mi, 10.10.

19.00 Uhr OmU
Der Prinz und der Dybbuk Mo, 15.10. 20.00 Uhr OmU
Muhi Di, 16.10. 18.00 Uhr OmU
Foxtrot So, 21.10.
Mi, 24.10.
20.00 Uhr
20.00 Uhr
DF
OmU
Lebenszeichen - Jüdischsein
in Berlin
So, 21.10.
Mi, 24.10.
20.00 Uhr
20.00 Uhr
DF
OmU

Exodus

Zypern 1947: Ari Ben Canaan, ein Kommandeur der Hagana, der jüdischen Untergrundarmee in Palästina, schafft es, 600 Juden aus einem Internierungslager an Bord eines Frachters zu bringen. Ihr Ziel: das Gelobte
Land! Als die britische Marine hinter den Plan kommt, versucht sie, den Frachter zur Umkehr zu zwingen. Doch unbeeindruckt davon weigern sich Ari und seine Passagiere aufzugeben. Sie riskieren ihr Leben für ihre große Vision: Die Neugründung des Staates Israel! Mit Paul Newman und Eva Marie Saint in den Hauptrollen.

USA 1970, 2018 Minuten, FSK beantragt

The Essential Link: The real story of Wilfrid Israel

Der Film erzählt die eindrucksvolle Geschichte von Wilfrid Israel – einem wohlhabenden jüdischen Geschäftsmann im Berlin der 30er-Jahre. Israel war an der Rettung von tausenden jüdischer Kinder beteiligt, er spielte eine Schlüsselrolle bei den Kindertransport-Operationen und verhalf auch hunderten seiner Angestellten und ihren Familien zur Flucht aus Nazideutschland. Mit Hilfe von Fotos, Dokumenten, Augenzeugenberichten und Archivmaterial entstand das faszinierende Bild eines außergewöhnlichen Mannes.

Israel 2016, 71 Minuten, FSK ab zwölf

Der Prinz und der Dybbuk

Wer war Moshe Waks, der 1904 als Sohn eines armen jüdischen Schmiedes aus der Ukraine geboren wurde und als Prinz Michał Waszyński 1965 in Italien starb? Als Regisseur und Produzent schuf er über 40 Filme. Er arbeitete mit Stars wie Sophia Loren, Claudia Cardinale und Orson Welles. Seine Obsession aber galt dem Film "Der Dybbuk", bei dem er 1937 Regie führte, und der als einer der geheimnisvollsten jiddischen Filme gilt.

Polen/Deutschland 2017, 82 Minuten, FSK ungeprüft

Muhi

Muhi, Sohn eines Hamas-Aktvisten, wird wegen einer lebensbedrohlichen Krankheit aus dem Gazastreifen in ein israelisches Krankenhaus verlegt. Nur sein Großvater darf ihn begleiten. Im Alter von zwei Jahren verschlimmert sich sein Zustand dramatisch, und eine Rückkehr nach Gaza wäre angesichts der desolaten Gesundheitsversorgung sein Todesurteil. Das Betreten israelischen Bodens ist ihnen aber durch die israelischen Sicherheitsvorschriften untersagt. So verbringt Muhi sein ganzes Leben im Krankenhaus bis er zur Schule gehen soll ...

Deutschland/Israel 2017, 90 Minuten, FSK ab null

Foxtrot

Das wohlhabende Ehepaar Daphna und Michael Feldmann erreicht in Tel Aviv eine schreckliche Nachricht: Ihr Sohn Jonathan ist als Soldat "im Dienst des Landes" gestorben. Die Trauer um ihr Kind ist grenzlos. Doch wie ist es dazu gekommen, wenn ihr Junge im Zuge seines Militärdienstes doch vor allem einen Grenzposten zusammen mit vier anderen Soldaten bemannt hat? Und wie sollen sie in Zukunft mit dem Verlust und ihren Schuldgefühlen umgehen?

Israel/Deutschland/Frankreich/Schweiz 2018, 113 Minuten, FSK ab zwölf

Lebenszeichen - Jüdischsein in Berlin

Klappernde Teller, mit denen der Tisch für das Rosh-Hashanah-Fest gedeckt wird. Das hell erleuchtete Haus einer alten jüdischen Dame, die den Krieg in einem dunklen Bunker überlebt hat. Die Regisseurin Alexa Karolinski hat Familienmitglieder, Freunde, Historiker und zufällige Bekannte befragt und ist mit ihrer Kamera im heutigen Berlin auf Spurensuche gegangen. Sie folgt den Lebenszeichen, Ritualen und Gewohnheiten, um festzuhalten, wie persönliche Erinnerung und kollektive Geschichte, vererbtes Trauma und gelebte Gegenwart zusammenwirken.

Deutschland 2018, 83 Minuten, FSK ab null