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Caligari FilmBühne
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Zu Gast im Caligari

Der französische Regisseur, Autor und Schauspieler Martin Provost ist am 22. und 24. September 2017 zu Gast im Caligari. Gezeigt werden vier seiner Regie-Arbeiten, darunter der vielfach prämierte Film "Séraphine" und sein neuestes Werk "Ein Kuss von Béatrice".

Das Caligari bekommt am Freitag und Sonntag, 22. und 24. September 2017, im Rahmen seiner Reihe "Zu Gast" Besuch vom französischen Regisseur Martin Provost. Pro Abend werden zwei seiner Regie-Arbeiten vorgeführt. Den Auftakt macht am 22. September um 17.30 Uhr "Oú va la nuit" aus dem Jahr 2011. Um 20 Uhr folgt Provosts neuestes Werk "Ein Kuss von Béatrice". Am 24. September ist um 17 Uhr der vielfach prämierte Film "Séraphine" von 2008 zu sehen. Darauf folgt "Violette" von 2013 um 20 Uhr. Alle Filme laufen in der Originalversion, "Où va la nuit" mit englischen Untertiteln, die anderen mit deutschen.

"Où va la nuit" am 22. September um 17.30 Uhr

In seiner Adaption des Romans "The Long Falling" von Keith Ridgway erzählt Martin Provost die Geschichte einer Frau, die ihr Schicksal in die eigenen Hände nimmt. Nach Jahren in der Opferrolle erträgt Rose Mayer ihren tyrannischen Ehemann nicht mehr. Sie beschließt, ihn zu ermorden. Nach der Tat fällt es Rose schwer, sich in ihrer neuen Rolle zurechtzufinden.

"Ein Kuss von Béatrice" am 22. September um 20 Uhr

Von einem Tag auf den anderen steht Claires Leben auf dem Kopf. Die Klinik, in der sie als Hebamme arbeitet, schließt. Claires einziger Sohn eröffnet ihr, dass er Vater wird und sein Medizinstudium abbricht. Dann verliebt sie sich noch in Paul, den humorvollen Nachbarn aus der Kleingartenkolonie. Und als wäre das alles noch nicht genug, platzt Béatrice in ihr Leben, die ehemalige Geliebte ihres verstorbenen Vaters und genau das Gegenteil der gewissenhaften und zurückhaltenden Claire.

"Séraphine" am 24. September um 17 Uhr

1912 zieht der deutsche Kunstsammler Wilhelm Uhde in das Städtchen Senlis. Als Haushälterin stellt er die widerborstige und unscheinbare Séraphine ein. Eines Tages entdeckt er ein auf Holz gemaltes Bild, das ihn sogleich fasziniert und zu seiner großen Überraschung von Séraphine gemalt worden ist. Von ihren Werken begeistert, beschließt Uhde, die eigenwillige Séraphine zu fördern.

"Violette" am 24. September um 20 Uhr

Verkannt und ungeliebt – so fühlt sich Violette Leduc, unehelich geboren. Aber sie hat den Mut, über intimste Gefühle und Erlebnisse zu schreiben – so stark, leidenschaftlich und poetisch wie keine Frau zuvor. 1945 begegnet sie Simone de Beauvoir und überreicht ihr den ersten Roman, der das Verhältnis zur ablehnenden Mutter behandelt. Simone ist hingerissen und beschließt, Violettes Karriere nach Kräften zu fördern. Damit beginnt eine lebenslange tiefe Freundschaft.