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Feuerwehr Wiesbaden

Weitere Einsatzmeldungen

Damit Sie sich einen Einblick in die verschiedenen Einsatzszenarien verschaffen können, haben wir hier einige ausgewählte Einsätze für Sie dokumentiert.
Feuerwehr Wiesbaden
Einsatzbericht BF-WI
Dachstuhlbrand im Wiesbadener Westend und mehrere weitere Einsätze
Aufwändige Löscharbeiten bei Feuer im Dach, sowie einem Busbrand und Rauchwarnmelder beschäftigen Berufsfeuerwehr und zehn Freiwillige Feuerwehren gleichzeitig
Am Mittwoch Vormittag gegen 9:25 Uhr wurden über mehrere Notrufe ein brennendes Dach durch Bauarbeiten im Wiesbadener Westend, in der Emser Straße gemeldet. Sofort wurden Einheiten der Berufsfeuerwehr Wiesbaden entsendet. Aufgrund der Schilderungen im Notruf wurde noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte die Alarmstufe erhöht. Somit wurden auch die Freiwilligen Feuerwehren Stadtmitte und Sonnenberg dorthin alarmiert.
Die ersteintreffenden Einheiten haben sofort mit der Brandbekämpfung begonnen. Hierbei wurden Löschmaßnahme über zwei Drehleitern mit Wenderohren, sowie über zwei Stahlrohre im Außenangriff und ein Strahlrohr im Innenangriff eingesetzt. Die Einheiten der Trupps arbeiteten unter schweren Atemschutz. Das Feuer breitete sich im Dachgeschoss aus.
Die Bewohner des Hauses wurden von der Feuerwehr nach außen begleitet. Dort wurden ca. 15 Personen durch die Feuerwehr unter Zuhilfenahme des Betreuungsbusses betreut.
Durch den Rettungsdienst mussten drei leicht verletzte Personen behandelt werden, eine Person litt unter einer Rauchgasinhalation, die beiden anderen berichteten über Kreislaufprobleme.
Bereits nach Rückmeldung der Einsatzkräfte wurden zur Sicherstellung des Grundschutzes in der Stadt Wiesbaden die Freiwilligen Feuerwehren Heßloch, Kloppenheim, Breckenheim, Igstadt, Kastel und Kostheim alarmiert um auf den Feuerwachen einsatzbereit zu sein.
Da das Feuer tief in die Dachkonstruktion vorgedrungen war, mussten aufwändige und langfristige Nachlöscharbeitern durchgeführt werden. Hierbei wurde die Dachkonstruktion geöffnet.
Zur Unterstützung der Einsatzkräfte in der Emser Straße wurden die Freiwilligen Feuerwehren Heßloch und Igstadt entsandt. Zur Stärkung der Einsatzbereitschaft wurden die Freiwillige Feuerwehr Dotzheim und Frauenstein alarmiert.
An der Einsatzstelle waren 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 17 Fahrzeugen. Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen, einem Notarzt und der Einsatzleitung Rettungsdienst vor Ort.
Durch einen Statiker wurde die Standfestigkeit des Gebäudes überprüft. Drei Wohnungen sind nach erster Begutachtung durch die Brandeinwirkung und Löschwasserschaden aktuell nicht bewohnbar. Die Höhe des Sachschadens wird auf 500.000 Euro geschätzt. Zwei Familien mit acht Personen werden vom Amt für Soziale Arbeit untergebracht. Die Emser Straße musste während der Einsatzmaßnahmen voll gesperrt werden.
Zeitgleich kam es gegen 10:30 Uhr zu einem Brand in einem Motorraum in einem Gelenkbus auf der B54 zwischen Fischzucht und Eiserner Hand. Die 12 Passagiere konnten den Bus selbst verlassen und blieben unverletzt. Durch den Fahrer wurden Löschmaßnahmen durchgeführt. Die Reserveeinheiten der Feuerwache 1 und die Freiwillige Feuerwehr Dotzheim übernahmen diesen Einsatz. Unterstützt wurde durch ein Fahrzeug der Feuerwehr Taunusstein. Die Feuerwehr führte Nachlöscharbeiten durch und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf.
Um 11:50 kam es zu einer Alarmierung zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in Biebrich. Der Einsatzleitdienst der Feuerwache 2 und die Freiwilligen Feuerwehren Kastel und Kostheim bearbeitet. Zur Kontrolle der betreffenden Wohnung musste eine Wohnungstüre gewaltsam geöffnet werden.
Bei den umfangreichen Einsatzlagen und weiterer paralleler Einsätze hat sich erneut gezeigt, dass die Vorgehensweise die Freiwilligen Feuerwehren frühzeitig zur Unterstützung heranzuziehen sich im Konzept des abwehrenden Brandschutzes in Wiesbaden bewährt hat. Hierbei gilt es allen ehrenamtlichen Einsatzkräften Dank auszusprechen. Vor allem ist es positiv zu erwähnen, dass die Möglichkeit vorhanden ist, auf diese freiwilligen Einsatzkräfte während der üblichen Arbeitszeiten zugreifen zu können.
Herausgeber:
Feuerwehr Wiesbaden
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Postfach: 39 20
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0611 / 499-190
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