Sprungmarken
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Suche einblenden
Feuerwehr Wiesbaden
Logo: Landeshauptstadt Wiesbaden

Notrufnummer 112

Seit über 15 Jahren gibt es nun schon die einheitliche Notrufnummer 112 in Europa. Doch zeigt die Erfahrung, dass noch nicht alle Bürger damit vertraut sind.

Einheitliche Rufnummer in 27 Europäischen Ländern

In Notsituationen ist es umso wichtiger, die Rettungskräfte schell und um­fas­send zu alarmieren. In 27 europäischen Staaten gilt daher die 112 als einheit­liche Notrufnummer über die Sie neben der Feuerwehr auch Rettungs­dienste und Hilfs­organisa­tionen anfordern können. Allerdings sollten Sie sich im Urlaub darauf einstellen, dass die Notrufzentralen oft nur die Landessprache beherrschen. Eine Notrufmeldung in Englisch ist aber meistens möglich.

Kostenlos aus allen Netzen

Die Notrufnummer 112 kann kostenlos von allen Festnetz- oder Mobilfunktelefonen angerufen werden. Beachten Sie aber bitte, dass zum Beispiel in Hotels oder Betrieben eine Vorwahl zur Amtsvermittlung vorgestellt werden muss. Ferner kann man nur mit einer gültigen SIM-Karte einen Notruf mit einem Mobiltelefon tätigen. Ein Guthaben auf der SIM-Karte ist allerdings nicht erforderlich.

Die sechs W-Fragen

Wenn Sie Hilfe von Feuerwehr oder dem Rettungsdienst benötigen, dann beantworten Sie bitte die so genannten W-Fragen, die der Einsatzbearbeiter am Telefon stellt. Neben der Angabe des Notfallortes, dem Namen des Anrufers und dem Schadensereignis, sind Informationen zur Anzahl von Verletzten oder sonstige Besonderheiten wichtige Bestandteile der Notrufabfrage. Beenden Sie nie unaufgefordert das Gespräch, da der Einsatzbearbeiter noch Rückfragen haben könnte. Nach dem Notruf weisen Sie am Besten die Hilfskräfte auf der Straße ein. Sollte dies nicht möglich sein, dann machen Sie sich beispielsweise am Fenster bemerkbar.

Weitere Tipps zum richtigen Verhalten im Notfall finden Sie auf der gleichnamigen Seite der Feuerwehr Wiesbaden.

Rückverfolgung über die Einsatzzentrale

Die Technik in der Einsatzzentrale ermöglicht eine Rückverfolgung aller Gespräche und bietet daher die Möglichkeit, eine missbräuchliche Nutzung der Notrufnummer zurückzuverfolgen. Der Missbrauch von Rettungsmitteln ist kein Kavaliersdelikt und wird strafrechtlich verfolgt. Außerdem könnte womöglich ein dringender Notruf dann nicht durchgestellt werden.

Bitte nutzen Sie die Notrufnummer nur in wirklich dringenden Fällen. Die Einsatzbearbeiter sind weder eine Fahrplanauskunft noch eine Telefonvermittlung.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Sofern es sich um keinen Notfall oder eine lebensbedrohliche Erkrankung handelt, mit der man normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würde, aber die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann, ist der ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig.

Diesen erreicht man unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116117 – auch nachts, an Wochenenden und an Feiertagen. Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und ist kostenlos – egal ob man von zu Hause oder mit dem Mobiltelefon anruft.