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Literaturhaus Villa Clementine

Lesung mit Nana Ekvtimishvili

Die vielfach ausgezeichnete georgische Filmemacherin Nana Ekvtimishvili stellt ihren Debütroman "Das Birnenfeld" am Freitag, 28. September, um 20 Uhr im Literaturhaus im Gespräch mit Shirin Sojitrawalla (DLF und taz) vor.

Bereits in ihren Filmen "Die langen hellen Tage" und "Meine glückliche Familie" hat sie den rebellischen Mädchen und Frauen der georgischen Gesellschaft Gesicht und Stimme gegeben.

Auch Lela, die Protagonistin ihres Romans "Das Birnenfeld", ist eine von ihnen. Das zornige junge Mädchen hat in Tbilisi im Internat für geistig behinderte Kinder, einem Relikt aus Sowjetzeiten, die Rolle der Beschützerin für alle anderen übernommen. Lelas Plan: Der Geschichtslehrer muss sterben, die Kinder sollen über das Birnenfeld in die Freiheit rennen. So mörderisch Lelas Hass auf den Geschichtslehrer, so schwesterlich ihr Verhältnis zu Irakli: Sie begleitet ihn in eine Hochhauswohnung in der Nachbarschaft, wo er einmal in der Woche mit seiner Mutter in Griechenland telefonieren darf.

Irakli will nicht wahrhaben, was Lela längst weiß: Seine Mutter wird nie zurückkehren, sie wird ihn auch nicht zu sich holen. Lela zwingt ihn, Englisch zu lernen, unterstützt seine Hoffnung, nach Amerika zu gehen. Ein Traum, der eines Tages, als ein Ehepaar aus den Südstaaten anreist, wahr zu werden droht ...

Um 17.30 Uhr ist Nana Ekvtimishvilis Film "Meine glückliche Familie" in der Caligari FilmBühne zu sehen.

Über die Autorin

Nana Ekvtimishvili, 1978 in Tbilisi geboren, studierte an der Filmhochschule Babelsberg und drehte mit Simon Groß die Filme "Die langen hellen Tage" (2014) und "Meine glückliche Familie" (2017). Sie lebt in Berlin und in Tbilisi.

Tickets

Tickets kosten im Vorverkauf acht Euro, ermäßigt fünf Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr. An der Abendkasse sind sie für elf Euro, ermäßigt acht Euro zu haben.

Die Lesung wird veranstaltet vom Literaturhaus mit Unterstützung des Georgischen Buchzentrums.